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AMTS-Spezial

Plötzlicher Druckabfall

Orthostatische Hypotonie bei Morbus Parkinson

Zwei Drittel aller Parkinson-Patienten stürzen im Laufe eines Jahres ein- oder mehrmals und liegen damit weit über dem jeweils alterstypischen Durchschnitt. Die erhöhte Sturzgefahr wird oft zu Recht dem kleinschrittigen, schlurfenden Gang der Betroffenen, gepaart mit der krankheitstypischen posturalen Instabilität und den gestörten motorischen Schutzreflexen angelastet. Für Parkinson-Patienten ist aber nicht nur diese Stand- und Gangunsicherheit ein wahrer Balanceakt, sie kämpfen auch erstaunlich häufig mit einer orthostatischen Hypotonie und deren Auswirkungen. Der mit vielen Einschränkungen einhergehende Blutdruckabfall beruht auf einer autonomen Störung der Kreislaufregulation, zusätzlich wird er durch Antiparkinson-­Therapeutika hervorgerufen. Hierunter steigt nicht nur die Sturzgefahr der Betroffenen, sondern auch das Risiko für unerwünschte kognitive Einbußen. | Von Verena Stahl

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