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Medisign darf Ausweise drucken

Zulassung für SMC-B-Karten

jb/ral | Für die Anbindung an die ­Telematikinfrastruktur brauchen Apotheken unter anderem einen Institutionsausweis, die sogenannte SMC-B-Karte. Für den Druck dieser Karte hat nun neben der Bundesdruckerei auch die Apobank-Tochter Medisign eine Zulassung erhalten.
Foto: Screenshot Medisign

Die SMC-B-Karte dient als Identitätsnachweis der Apotheke als Institution innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI). Sie wird für den Zugriff der Apotheke auf Patientendaten benötigt. Herausgeber der SMC-B sind die (Landes-)Apothekerkammern. Produziert werden die Karten von vertraglich verifizierten Vertrauensdiensteanbietern. Zu diesen zählt neben der Bundesdruckerei und ihren Vertragspartnern CompuGroup Medical Deutschland und Deutscher Apotheker Verlag nun auch die Apobank-Tochter Medisign. Wie das Unternehmen vergangene Woche mitgeteilt hat, hat es von der Gematik die Zulassung erhalten und kann ab sofort die SMC-B für Apotheken produzieren und ausgeben. Aktuell sind die Ausweise nur in Westfalen-Lippe erhältlich, wo in einem Pilotprojekt in Kürze der elektronische Medikationsplan getestet wird. Weitere Regionen sollen sukzessive folgen.

Bei Medisign ist die SMC-B-Karte für Apotheken entweder für 22,50 Euro pro Quartal oder 90 Euro pro Jahr ­erhältlich. Die Kosten für die Karte sollen gemäß Vorgabe der (Landes-)Apothekerkammern weitgehend über eine Förderpauschale refinanziert werden. |

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