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Toxikologie

Entwarnung für Phthalate

Keine Assoziation mit Brustkrebs

Einige Ester der Phthalsäure – „Phthalate“ – können bei Tieren in ausreichend hohen Dosierungen die prä- und postnatale Entwicklung der männlichen Reproduktionsorgane stören und Infertilität verursachen. Sie hemmen die Testosteron-Synthese in den Gonaden und stören die Morphogenese der Geschlechtsorgane. Obwohl die Bedeutung dieser Wirkungen für den Menschen nicht belegt ist, mahnen die Befunde zu einem zurückhaltenden Umgang mit den Stoffen. Einige dieser Chemikalien werden nicht mehr benutzt. Aktuelle Analysenergebnisse zeigen, dass die Exposition der Bevölkerung mit Phthalaten weiterhin abnimmt. Eine anhaltende Diskussion gibt es trotzdem darüber, ob Phthalate auch andere hormonabhängige pathologische Prozesse beeinflussen können. So wird seit etwa zehn Jahren diskutiert, ob es einen Zusammenhang zwischen hoher Phthalat-Exposition und Brustkrebs gibt. Zu diesem Thema erschien unlängst eine weitere epidemiologische Studie, die Entwarnung gibt. | Von Ralf Stahlmann

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