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Das können andere nutzen

E-Rezept-Modellprojekt der TK

bro/ral | Die Techniker Kranken­kasse (TK) will ihr E-Rezept-Modellprojekt in Hamburg anderen Kassen anbieten. Das Projekt sei extra so angelegt, dass sich technisch auch andere Kassen anschließen könnten, erklärte TK-Arzneimittel-Fachbereichsleiter Tim Steimle kürzlich.
Foto: ladysuzi – stock.adobe.com

Seit dem 1. Februar 2019 testen die TK und weitere Projektpartner im Hamburger Stadtteil Wandsbek das E-Rezept. Patienten müssen im Rahmen des Tests ausdrücklich einwilligen, dass sie das E-Rezept möchten. Ist das der Fall, signiert der Arzt die E-Verordnung über eine Software-Erweiterung in seiner Arzt-Software. Die Verordnung wird verschlüsselt und an eine Smatphone-App des Patienten geschickt. Ist das E-Rezept in die App geladen, kann der Patient in die Apotheke gehen. Dort soll er den in der App abgespeicherten QR-Code vorzeigen – die Apotheke scannt den Code und kann somit auf das Rezept zugreifen und das Arzneimittel abgeben. Erste E-Verordnungen wurden ab 1. März 2019 verschickt.

Bei der Digitalisierungsmesse DMEA wies Steimle auf die Vorteile seines Konzeptes für Patienten, Ärzte und Apotheker hin. Das E-Rezept werde unter anderem die Kommunikation zwischen Ärzten und Apothekern verbessern, so Steimles Prophezeiung. Er erklärte zudem, dass nicht nur TK-Versicherte in Hamburg-Wandsbek von dem Modellprojekt profitieren sollen. „Andere Krankenkassen steigen gerade ein.“ |

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