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Warum die Zukunft Netzwerken gehört

Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa)

Foto: vfa
Birgit Fischer

Unser Gesundheitswesen ist in nach wie vor in viele einzelne Sektoren unterteilt, die sich bisher schwer damit tun, gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen zu arbeiten. Dabei entsteht Fehlversorgung, die unnötigerweise die finanziellen Ressourcen des deutschen Gesundheitssystems beansprucht. Darunter leidet aber auch die Geschwindigkeit, mit der möglicher Fortschritt letztendlich in der Versorgung ankommt und wirken kann. Nur wenn sich alle Akteure untereinander vernetzen und ihre gewonnenen Erkenntnisse austauschen und gemeinsam Neues entwickeln, kann es gelingen, dass die vielen neuen Möglich­keiten schnelle Fortschritte für unser Gesundheitssystem - und damit erfolgreiche Ergebnisse für Patienten und Patientinnen bringen.

Die Akteure im deutschen Gesundheitswesen haben das Potenzial dazu, Gesundheitslösungen und den medizinischen Fortschritt in unserem Land voranzubringen. Doch die Erfahrung lehrt auch: Wenn wir uns dazu nicht vernetzen – und zwar schnell – werden andere Akteure das Heft des Handelns in die Hand nehmen: Google, Amazon, Alibaba, Apple und andere sind längst dabei, neben ihrer technologischen Weltmarktführerschaft auch im Gesundheitsbereich zu bestimmenden Akteuren zu werden. Doch wenn es gelingt, aus einem starken System heraus die herausragende Expertise der Akteure produktiv zu nutzen, kann die Gesundheitswirtschaft am Standort Deutschland selbst ein exzellenter Player im weltweiten Wettbewerb bleiben. |

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