Gesundheitspolitik

Lauterbach und die fremden Federn

az | Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist nicht gerade dafür bekannt, dass er sein Licht unter den Scheffel stellt. Nun reklamierte er die Vorschläge seiner SPD-Kollegen Dittmar und Franke zum Rx-Versand als seine eigenen.

Vergangene Woche wurde Lauterbach nach einer Bewertung des von Gesundheitsminister Spahn (CDU) vorgeschlagenen Eckpunkte-Papiers und der Antwort der ABDA darauf gefragt. Nach einem Bericht von DAZ.online äußerte er: „Eine ganz ähnliche Maßnahme hatten Georg Nüßlein und ich in der letzten Legislaturperiode ja gemeinsam vorbereitet. Insofern freue ich mich, dass Spahn diesen Vorschlag nun aufgegriffen hat.“ Doch da schmückt Lauterbach sich mit fremden Federn. Zwar gab es aus der SPD-Bundestagsfraktion einen konkret formulierten Gesetzes­vorschlag zur Lösung des Versandhandelskonflikts, der gewisse Ähnlichkeiten mit dem Spahn-Plan hatte, doch dieser stammte von den SPD-Gesundheitsexperten Sabine Dittmar und Edgar Franke. |

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