Gesundheitspolitik

Vorsicht vor Telefon-Attacken

Datenschutzbeauftragter warnt vor kriminellen Anrufern

TRAUNSTEIN (cha) | Der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Dr. Lutz Hasse warnt Arztpraxen vor Anrufen von angeblichen Mitarbeitern des technischen Supports von Microsoft, die versuchen, sich Zugang zu sensiblen Daten auf Rechnern zu verschaffen. Auch Apotheken sollten auf der Hut sein.

Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, die Zugang zum heimischen Computer erlangen wollen, gibt es seit geraumer Zeit in Privathaushalten. Die Masche ist immer dieselbe: In gebrochenem Englisch wird behauptet, dass der Computer mit Viren befallen sei, und eine Fernwartung angeboten. Wer die Betrüger dann auf seinen Computer lässt, hat schon verloren. Nun berichtet der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Hasse von derartigen Cyberangriffen auch auf Arztpraxen in Thüringen. Er rät dringend dazu, aufzulegen und keinesfalls den „Fernwartungs-Instruktionen“ der vermeintlichen Mitarbeiter von Microsoft zu folgen, keine Downloads zu tätigen und keine ID- oder Pin-Nummern preiszugeben. Außerdem macht Hasse darauf aufmerksam, dass laut Datenschutz-Grundverordnung eine eventuelle Datenpanne dem Datenschutzbeauftragten gemeldet werden muss. |

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