Gesundheitspolitik

CSU weiterhin für Rx-Versandverbot

TRAUNSTEIN (cha) | Während Bundes­gesundheitsminister Jens Spahn versucht, mit seinem Apotheken-Stärkungsgesetz Rx-Boni zumindest im GKV-Bereich zu verbieten, setzt die CSU weiterhin auf das Rx-Versandverbot.

Bernhard Seidenath, der Vor­sitzende des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag, betont in einer Pressemeldung: „Das Rx-Versandverbot bleibt weiterhin die beste Lösung.“ Das gelte umso mehr, nachdem das Bundesjustiz­ministerium die Pläne von Jens Spahn als nicht europarechts­konform eingeschätzt habe.

Seidenath weiter: „Zwischen 2009 und Ende 2018 haben wir in Bayern etwa 313 Apotheken verloren. Ihre Zahl hat sich von 3439 auf 3126 reduziert.“ Dies sei einer der wichtigsten Gründe, warum es nach Auffassung der CSU ein generelles Rx-Versandverbot geben sollte. „Das Rx-Versandverbot wäre europarechtskonform. Der weit überwiegende Teil der Mitgliedstaaten verbietet den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.“ |

Das könnte Sie auch interessieren

Apotheken als „Daseins-Dienstleister“

CSU-Fraktion: Rx-Versandverbot statt Spahn-Plan

CSU hält weiterhin am Rx-Versandverbot fest

„Nicht das letzte Wort“

Kammern und Verbände kritisieren ABDA-Spitze

Gegenwind aus Nordrhein-Westfalen

FDP-Anfrage im Bundestag

7 Fragen zum Rx-Versandverbot

Gröhe entfacht Debatte in sozialen Medien / Glaeske und Lauterbach unterstützen Versender

Gegenwind für das geplante Rx-Versandverbot

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.