Gesundheitspolitik

Der Kampf gegen die Versender geht weiter

Zur Rose: E-Rezept bringt zehn Prozent Rx-Versand/LAK Hessen: Rx-Boni-Verbot nicht streichen

cha | Die Diskussion über die Zukunft der Vor-Ort-Apotheken angesichts des EuGH-Urteils vom 19. Oktober 2016 und der geplanten Einführung des E-Rezepts nimmt derzeit an Fahrt auf.

Walter Oberhänsli, Vorstandsvorsitzender der DocMorris-Mutter Zur Rose, verbreitete über die Deutsche Presse-Agentur, dass die Einführung des E-Rezepts den Anteil der Versender am Rx-Markt auf zehn Prozent steigern könne. Fast zeitgleich veröffentlichte die Marketingagentur Dr. Kaske eine Studie zum E-Rezept, in der ein Szenario den Rückgang der Apothekenzahl auf 11.871 im Jahr 2030 beschreibt. Aber auch die Apo­thekerseite meldet sich zu Wort: Im Vorfeld der außerordentlichen ABDA-Mitgliederversammlung am 2. Mai, bei der das „Apotheken-Stärkungsgesetz“ im Mittelpunkt steht, haben sich einige Kammern und Verbände dezidiert zum Plan geäußert, die im Arzneimittelgesetz verankerte Preisbindung für EU-Versandapotheken zu streichen. Die vier Standesorganisationen in Nordrhein-Westfalen haben dazu sogar ein 52-seitiges Rechtsgutachten vorgelegt.

Lesen Sie mehr dazu auf S. 8:

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