Wirtschaft

Zukunft „unabsehbar“

BAH warnt vor Lieferengpässen durch Brexit

bro/eda | Weniger als zwei Wochen bis zum (ursprünglich geplanten) Austrittstermin Großbritanniens aus der EU sind viele Fragen noch ungeklärt: Wird es einen ungeregelten Brexit geben? Kommt es zu einer Terminverschiebung? Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) ist jedenfalls alarmiert.

Der BAH warnt vor einer „unabsehbaren“ Zukunft der Arznei­mittelversorgung. Auch einzelne Vertreter der Pharmaindustrie mahnen schon seit Monaten vor Unsicherheiten für die Hersteller und vor chaotischen Zuständen. Die Zukunft der Arzneimittelversorgung in den in der EU verbleibenden Staaten sei „unabsehbar“, so der BAH in einer Mitteilung. Das „zu erwartende Chaos“ müsse nun abgemildert werden, die EU und Großbritannien sollten daher schnellstmöglich handeln.

Foto: Screenshot

„Nationale Lösungen müssen her, um empfindliche Störungen in der Lieferkette so weit wie möglich zu verhindern. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, die Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen dringend benötigen“, sagt Dr. Elmar Kroth, Geschäftsführer des BAH. In der ARD-Sendung Plusminus machte er deutlich, dass Großbritannien von seinen Zulassungen noch etwa ein Viertel auf andere Staaten übertragen müsse, um sie nach dem Brexit verkehrsfähig zu halten. |

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