Apotheke und Markt

Treffsicher gegen Erkältungsbeschwerden

Markenporträt zu BoxaGrippal®

Im Juli 2013 wurde mit BoxaGrippal® Erkältungstabletten die erste rezeptfrei erhältliche Kombination aus Pseudoephedrin und Ibuprofen zur Behandlung von Erkältungssymptomen auf dem deutschen Selbstmedikationsmarkt eingeführt. Im vergangenen Jahr folgte die Markteinführung der Wirkstoffkombination als Erkältungssaft. ­Somit stehen in der Apotheke nun zwei Darreichungsformen zur Auswahl, die in ihrer Zusammensetzung aus Ibuprofen und einem systemischen Dekongestivum der Empfehlung der europäischen [1] und der neuen deutschen [2] Leitlinie zur Behandlung der akuten Rhinosinusitis entsprechen.
Foto: Sanofi-Aventis

In den Leitlinien wird Ibuprofen aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften bevorzugt vor dem Analgetikum Paracetamol und wegen seiner besseren Magenverträglichkeit [2, 3] vor Acetylsalicylsäure (ASS) empfohlen. Zudem wirkt es effektiv schmerzlindernd und fiebersenkend: 200 mg Ibuprofen (enthalten in einer Tablette BoxaGrippal®) entsprechen 500 mg ASS bzw. Paracetamol, sodass dem Körper bei gleich starker Wirkung weniger Arzneistoff zugeführt werden muss [4]. Neben Ibuprofen ist der schleimhautabschwellende Wirkstoff Pseudoephedrinhydrochlorid (PSE) in Boxa­Grippal® enthalten. Ibuprofen-haltige Monopräparate und PSE-haltige Kombinationsarzneimittel sind in Deutschland schon lange rezeptfrei erhältlich. Entsprechend ist das Sicherheitsprofil beider Wirkstoffe hinlänglich bekannt. Speziell die antiinflammatorischen Effekte von Ibuprofen rechtfertigen seinen Einsatz bei grippalen Infekten, deren Hauptsymptome durch entzündliche Prozesse in den Schleimhäuten hervorgerufen werden [5]. Entsprechend kann BoxaGrippal® bei ­einem grippalen Infekt die besonders häufig auftretenden Erkältungssymp­tome Schnupfen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Halsschmerzen lindern und gleichzeitig die Entzündung im Körper bekämpfen. Das Dekon­gestivum PSE hingegen führt durch Stimulation der Adrenozeptoren zu einer Gefäßverengung und einer Abschwellung der Schleimhaut und erleichtert so das Atmen.

Bedarfsgerechte Darreichungsform und Dosierung

Sowohl BoxaGrippal® Erkältungstabletten als auch der Erkältungssaft sind geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren. Bei stärkeren Beschwerden, speziell zu Beginn der Erkältung, können zwei Tabletten BoxaGrippal® als Einzeldosis eingenommen werden (400 mg Ibuprofen, 60 mg PSE). Lassen die Symptome im Verlauf der Erkältung nach, ist eine individuelle Anpassung der Dosierung auf eine Tablette (200 mg Ibuprofen, 30 mg PSE) möglich. Die Anwendung darf bis zu fünf Tage erfolgen, die maximale Tagesdosis sind sechs Tabletten. Für Patienten, die eine flüssige Darreichungsform bevorzugen, ist BoxaGrippal® Erkältungssaft die richtige Empfehlung. Die Dosierung pro Einzeldosis beträgt hier 10 bis 20 ml, die maximale Tagesdosis 60 ml.

Literatur

[1] Fokken WJ et al. Rhinology 2012;50:1-12

[2] S2k-Leitlinie Rhinosinusitis 017/049 (HNO) und 053-012 (DEGAM)

[3] Moore N et al. Int. J. Clin. Pract. 2002;56:732-734

[4] Beaver WT. Int. J. Clin. Pract. Suppl. 2003;135:13-17

[5] Winther B et al. Inflammopharmacology 2013;11:445-452

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Industriepark Hoechst, 65926 Frankfurt am Main, SADE.BISO13.17.10.3235

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