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AVWL startet „Apotheke 2.0“

Soll Versorgungslücken schließen

daz | Der Apothekerverband West­falen-Lippe (AVWL) hat gemeinsam mit der Universität Osnabrück und dem Netzwerk Gesundheit Euregio das Projekt „Apotheke 2.0“ ins Leben gerufen.
Foto: Monkey Business –stock.adobe.com

In einer aktuellen Pressemitteilung des Verbands erläutert der AVWL-Vorsitzende Dr. Klaus Michels den Hintergrund: „Ziel des Projekts ist es, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um den Menschen in strukturschwachen Regionen sinnvolle Versorgungsangebote zu machen und damit einen Umzug ins Pflegeheim oder stationäre Krankenhausaufenthalte so lange wie möglich zu vermeiden.“ Michels betont, dass bei dem zurzeit herrschenden Pflegenotstand, Apotheker einen essenziellen Beitrag leisten können, um wichtige Versorgungslücken zu füllen. Dazu sollen verschiedene Entwicklungsfelder evaluiert werden. In der Pressemitteilung werden beispielhaft die Vollversorgung multimorbider Patienten oder in der IT-gestützten Dauermedikation durch Überwachen von Therapieabläufen als Optionen genannt. Denkbar sei auch die Erweiterung des Apotheken-Serviceangebots für Pflegeeinrichtungen, pflegende Angehörige und Pflegebedürftige. Noch ist nicht klar, welche konkreten Versorgungsmodelle in die Praxis aufgenommen werden. Auf Nachfrage hieß es, dass bisher auch noch keine Apotheken involviert seien. Derzeit beginne die Universität Osnabrück mit der wissenschaftlichen Ausarbeitung verschiedener Versorgungskonzepte. |

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