Apotheke und Markt

Vor allem soll es den Schleim lösen

Pharmazeutisches Fachpersonal setzt bei Hustenpräparaten auf Sekretolyse

Fragt man das pharmazeutische Fachpersonal, welche Gründe für sie mit Blick auf die Empfehlung eines Hustenpräparates relevant sind, so setzen Apotheker und PTA auf einen schnellen Wirkeintritt sowie die Verträglichkeit der Therapie [1]. Es gibt jedoch einen Aspekt, der als noch wichtiger erachtet wird: So sollte ein Arzneimittel vor allem eine starke Schleim­lösung aufweisen.
Foto: Engelhard Arzneimittel

Tatsächlich gibt es ein rationales Phytopharmakon, das all diese Anforderungen in sich vereint: Prospan® mit dem Efeu-Spezial-Extrakt EA 575®. Mehr als 65.000 Patientendaten belegen sowohl die Wirksamkeit als auch die sehr gute Verträglichkeit des Arzneimittels [2].

Therapievorsprung von bis zu sieben Tagen

Zudem zeigt eine aktuelle randomisierte, Placebo-kontrollierte klinische Studie bei Erwachsenen mit Blick auf den Schweregrad des Hustens, dass sich dieser unter der Gabe des Efeu-Spezial-Extraktes EA 575® nach sieben Tagen um 69 Prozent reduzierte [3]. Ein Ergebnis, das sich unter Placebo erst nach 14 Tagen ergab. Die Patienten fühlten sich somit bis zu einer Woche früher wieder deutlich besser – ein wichtiger Aspekt für das Aussprechen einer Empfehlung.

Und auch hinsichtlich der Sekretolyse punktet das Phytopharmakon. So zeigte die Studie eine statistisch signifi­kante Verbesserung des Bronchitis Severity Scores (BSS) – dieser erfasst den Schweregrad der Krankheits­symptome, darunter auch die Schleimproduktion – im Vergleich zu Placebo.

Wirkmechanismus gut untersucht

Dabei weiß man dank intensiver Erforschung heute nicht nur, dass Prospan® sekretolytisch wirkt, sondern auch, wie es das tut. Einer der wichtigsten Inhaltsstoffe hierfür sowie auch für die bronchospasmolytischen Effekte ist α-Hederin, ein Saponin mit einem zweifachen Angriffspunkt: Der wirksamkeitsmitbestimmende Bestandteil α-Hederin hemmt die Internalisierung β2-adrenerger Rezeptoren zum einen auf alveolaren Typ-II-Zellen und zum anderen auf den Zellen der glatten Bronchialmuskulatur [4]. Dies resultiert – trotz Adrenalinstimulation – jeweils in einer erhöhten β2-adrenergen Ansprechbarkeit und einem Anstieg der cAMP-Konzentration im Zellinneren. Dadurch wird in den Lungenepithelzellen die Surfactant-Bildung gesteigert, der Schleim verflüssigt sich und kann leichter abgehustet werden. Zugleich geht in den Bronchialmuskelzellen die intrazelluläre Calcium-Konzentration zurück, was die glatte Bronchialmuskulatur relaxiert. In Folge dieser bronchospasmolytischen und sekretolytischen Wirkung kommt es zudem zu einem hustenreizlindernden Effekt.

Mit diesem umfassenden Wirkprofil erfüllt Prospan® sowohl die Anforderungen der Patienten, als auch die des pharmazeutischen Fachpersonals [5].

Literatur

[1] Bonsai Research (04/18), n = 200 Q17: Wie relevant sind die nachfolgenden Gründe generell für die Empfehlung einer bestimmten Marke aus der Kategorie „Hustenpräparate“?

[2] Lang C et al. Planta Med 2015;81:968-974

[3] Schaefer A et al. Pharmazie 2016,71(9):504-509

[4] Sieben A et al. Biochemistry 2009;48:3477-3482

[5] Repräsentative Konsumentenbefragung zum Thema „Moderne Apothekenprodukte“; n = 980; durchgeführt von GfK im Auftrag von Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, Juni 2015


Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, Herzbergstr. 3, 61138 Niederdorfelden, www.prospan.de

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