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Bitte weniger Bürokratie!

DocCheck-Umfrage zu Cannabis

bj/ral | Die Mehrheit der Apotheker ist von Cannabis als Therapieoption überzeugt - moniert jedoch die bürokratischen Hürden rund um die ­Abgabe. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage, an der 300 zufällig ausgewählte Pharmazeuten teilgenommen haben.
Foto: imago/STPP

Seit anderthalb Jahren gibt es Cannabis mittlerweile auf Rezept. Doch wie beurteilen Pharmazeuten die Cannabistherapie und welche Verbesserungsvorschläge haben sie? Zu diesen und weiteren Fragestellungen gab Wayland Group, ein Cannabis-Produzent, der sowohl im kanadischen Burlington als auch in München ansässig ist, eine Online-Umfrage beim Institut DocCheck-Research in Auftrag. Den Ergebnissen zufolge ist Cannabis zumindest teilweise im Versorgungsalltag angekommen. 60 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, in diesem Jahr schon einmal medizinisches Cannabis abgegeben zu haben. Und die große Mehrheit der Pharmazeuten sieht in der Anwendung von Cannabis der Umfrage zufolge auch eine sinnvolle Therapieoption.

Als eines der größten Hemmnisse nannten 64 Prozent der befragten Apotheker den hohen bürokratischen Aufwand bei Verordnung, Erstattung und Abgabe. An zweiter Stelle der Cannabisprobleme nannten 56 Prozent der Pharmazeuten die geringe Verfügbarkeit der Cannabisblüten. Ein Drittel bemängelte, dass die ­Krankenkassen die Kostenübernahme zu häufig ablehnen. |

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