Aus den Ländern

Versandhandelsverbot weiter im Blick

Apothekerkammer Westfalen-Lippe beim SPD-Landesparteitag in Bochum

Als mit der NRW-SPD der bundesweit größte Landesverband der Sozialdemokraten im Juni auf seinem Parteitag die Weichen für die Zukunft stellte, war auch die Apothekerkammer Westfalen-Lippe mit einem Stand im Bochumer RuhrCongress präsent.
Foto: AK WL
Im Gespräch (v. l.) Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Michael Schmitz, AKWL-Geschäftsführer Kommunikation, und Dr. Inka Krude, Kreisvertrauensapothekerin in Bochum.

Gemeinsam vertraten Frank Dieckerhoff, Vizepräsident der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, und Dr. Inka Krude, Kreisvertrauensapothekerin der Bochumer Apothekerschaft, in zahlreichen Gesprächen mit SPD-Politikern die Interessen der Apothekerinnen und Apotheker. Unterstützt wurden die ehrenamtlich aktiven Apo­theker in ihrer Mission von Michael Schmitz (AKWL-Geschäftsführer Kommunikation) und Sebastian Sokolowski (AKWL-Pressereferent). Ganz oben auf der berufspolitischen Agenda stand in den Gesprächen die Bedeutung des im Koalitionsvertrag vereinbarten Versandhandelsverbots für verschreibungspflichtige Arzneimittel. „Wir benötigen das Verbot, damit die Apotheken vor Ort auf Dauer überleben – ob in der Stadt, in strukturschwachen Regionen oder auf dem Lande“, erklärten Dieckerhoff und Krude vielen Sozialdemokraten – unter anderem der neuen Umweltministerin Svenja Schulze, ihrer Vorgängerin im Amt Barbara Hendricks, dem neuen SPD-Landes-Chef Sebastian Hartmann (MdB) sowie dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. Der Bundestagsabgeordnete steht nicht gerade im Ruf, der größte Freund der Apothekerschaft zu sein, und doch stattete er dem AKWL-Stand einen Besuch ab – freilich ohne feste Zusagen zu machen. Dennoch zeigte er Verständnis für die aktuell angespannte Situation des Berufsstandes – vor allem angesichts der Folgen des EuGH-Urteils vom Herbst 2016, seitdem sich ausländische Versandapotheken nicht mehr an deutsches Recht halten müssen und auf Kosten der Solidargemeinschaft Boni für eingereichte Rezepte gewähren.

Foto: AK WL
Niemand kam daran vorbei Die Tagungstaschen standen ganz im Zeichen des roten A.

An den Stand gelockt wurden die Delegierten mit Bio-Äpfeln als gesunde Give-Aways sowie mit einem Foto-Automaten, bei dem sich die Delegierten ein Erinnerungsfoto mitnehmen konnten – natürlich gebrandet mit dem roten Apotheken-A und dem Absender „Ihre Apotheken in Westfalen-Lippe“. Selbst wer den AKWL-Stand nicht besuchte – im Kongresssaal kam kein Delegierter an Infos zu den Leistungen der Apotheke vor Ort vorbei: Die Tagungstaschen standen ganz im Zeichen des roten A und dem bundesweiten Kampagnen-Motto „#unverzichtbar“. |

Quelle: AK Westfalen-Lippe

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