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Schlechte Noten im Test

Wiener Apotheken am Pranger

hb/ral | Auch in Österreich werden Apotheken von Testkäufern besucht und bewertet. In Wien ging ein solcher Test für die Apotheken aktuell schlecht aus. Die Apothekerkammer Wien weist die Kritik mit Nachdruck zurück.
Foto: mozZz – stock.adobe.com

Österreichische Verbraucherschützer haben die Beratung zu Schlafstörungen in 19 Wiener Apotheken unter die Lupe genommen. Das „ernüchternde Ergebnis“ ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Konsument“ nachzulesen. Dort sind die 19 besuchten Apotheken namentlich aufgelistet, und die individuellen Beurteilungen werden mit den Einzelkriterien in einer großen Tabelle schonungslos im Detail transparent gemacht. Nur in wenigen Fällen sei nachgefragt worden, seit wann die Schlafstörungen bestehen, wie oft sie auftreten, ob Erkrankungen vorliegen oder ob bereits versucht wurde, dagegen etwas zu unternehmen, bemängelt der VKI unter anderem. In der Gesamtschau hätten 16 Apotheken ihre Sache so schlecht gemacht, dass man dafür nur das Testurteil „nicht zufriedenstellend“ habe vergeben können. In den drei restlichen Apotheken seien den Testpersonen immerhin einige wenige Fragen gestellt worden. Diese hätten ein „weniger zufriedenstellend“ erhalten. Für den Präsidenten der Apothekerkammer Wien Philipp Saiko steht das Testergebnis auf „sehr wackeligen Beinen“, schreibt der „Kurier“. Seine Kritik richte sich vor allem auf den „mangelhaften Fragenkatalog“. |

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