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„Es muss cool werden“

Jens Spahn zur Digitalisierung

bro/ral | Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Digitalisierung des Gesundheitswesens vorantreiben. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ nannte er den Fortschritt in diesem Bereich „völlig inakzeptabel“.
Foto: Imago/Bildgehege

Die Digitalisierung hat Jens Spahn bei seinem Amtsantritt zu einem seiner Kernthemen gemacht. Im Interview erneuerte der Gesundheitsminister nun seine Forderung nach schnelleren Fortschritten. Spahn bezweifelt, dass die elektronische Gesundheitskarte in ihrer derzeitigen Form überhaupt sinnvoll ist. Dass die Entwicklung der Gesundheitskarte, mit der Ärzte und Patienten wichtige Daten austauschen sollen, in 14 Jahren nicht über Modellprojekte hinausgekommen sei, bezeichnete der CDU-Politiker als „völlig inakzeptabel“. Der Minister warnte außerdem davor, dass die Entwicklungen in der Digitalisierung von anderen Akteuren gestaltet werden könnten, wenn man nicht selber handelt. „Ich kann der Ärzteschaft und allen im Gesundheitswesen nur raten: Wenn wir die Digitalisierung nicht zusammen gestalten – vor allem schneller als in den vergangenen zehn Jahren – dann werden das andere tun.“

Welche Gestaltungspläne er selbst in Sachen Digitalisierung hat, teilte Spahn noch nicht mit. Wie es am Ende im Gesundheitswesen aussehen soll, davon hat der neue Minister aber schon eine Vorstellung: „Es muss cool werden, dabei zu sein, für Ärzte und für Patienten“. |

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