DAZ aktuell

Die Kammern sollen es regeln

Mehr Pharmazie-Studienplätze

jb/ral | Der Deutsche Apothekertag hatte die Landesregierungen 2017 aufgefordert, sich für zusätzliche Pharmazie-Studienplätze einzusetzen. Nun hat die Bundesapothekerkammer den Ball an die Landesapothekerkammern gespielt.

Mehr Studienplätze in der Pharmazie! So lautete ein Antrag der LAK Baden-Württemberg, der auf dem Deutschen Apothekertag 2017 in Düsseldorf angenommen wurde. Da die Umsetzung in die Zuständigkeit der Länder fällt, hat die Bundesapothekerkammer in einem Schreiben die jeweiligen Apothekerkammern gebeten, sich mit dem DAT-Antrag an die zuständigen Ansprechpartner vor Ort zu wenden. Im Mai 2018 werde man sich seitens der BAK an die Kammern wenden, um sich nach den Ergebnissen beziehungsweise den Maßnahmen zur Umsetzung zu erkundigen – im Hinblick auf die Mitgliederversammlung 2018. Ob es um mehr Plätze an den bestehenden Standorten geht oder um ganz neue Standorte, lässt der Antrag offen. Denn der Wunsch nach neuen Standorten besteht durchaus. So verfolgt beispielsweise die Apothekerkammer Brandenburg schon seit ­Jahren das Ziel, einen eigenen Studiengang zu etablieren. Und auch in Westfalen-Lippe besteht der Wunsch, mehr Apotheker ausbilden zu können als bisher, und zwar an einem zu­sätzlichen Standort. Die dortige ­Kammerversammlung hatte sich im Mai vergangenen Jahres dafür ausgesprochen. |

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