Gesundheitspolitik

Europa kratzt an der Macht der Kassen

EU-Kommission legt Verordnungsentwurf für gemeinsame Nutzenbewertung vor

bro/cha |  Am vergangenen Mittwoch hat die EU-Kommission einen Verordnungsentwurf vorgelegt, durch den die Nutzenbewertung von Arzneimitteln und Medizinprodukten in allen EU-Ländern vereinheitlicht werden sollen. Laut Mitteilung der Kommission erhalten dadurch die Patienten mehr Transparenz über die eingenommenen Arzneimittel, die nationalen Behörden bekommen bessere Daten über die Versorgung und die Hersteller müssen sich nicht länger an verschiedene nationale Zulassungsprozeduren halten. Für Preisbildung und Erstattung sollen weiterhin die einzelnen Länder zuständig sein. Die Krankenkassen, deren Einfluss durch die neue Verordnung nachhaltig beschnitten würde, laufen Sturm, während die Industrie das Vorhaben ausdrücklich begrüßt. Auch das Bundesministerum für Gesundheit sieht die gemeinsame Nutzenbewertung positiv, legt aber Wert darauf, dass den unterschiedlichen Ausgestaltungen der sozialen Sicherungssysteme in den Mitgliedstaaten auch künftig ausreichend Rechnung getragen wird.

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist nur für Abonnenten der DAZ zugänglich.

Bitte geben Sie Ihre Zugangsdaten ein:

 

Sie haben noch keine Zugangsdaten, sind aber DAZ-Abonnent?

Registrieren Sie sich jetzt für unsere Online-Inhalte: Darüber hinaus können Sie als registrierter Nutzer bereits beantwortete Fragebögen einsehen, sich einen Überblick über Ihre bereits bei uns erworbenen Zertifikate verschaffen und diese bei Bedarf erneut ausdrucken.

Jetzt registrieren

Noch kein DAZ-Abonnent?

Ihre Vorteile

  • Online-Zugriff auf alle Artikel
  • 8 Ausgaben der DAZ & AZ
  • 4 Ausgaben der PTAheute
  • DAZ T-Shirt als Willkommensgeschenk