Wirtschaft

Kultur-Debatte bei Takeda

Kritik an Shire-Übernahme

cha | Am vergangenen Mittwoch haben die Takeda-Aktionäre bei einer außerordentlichen Hauptversammlung dem Kauf des irischen Shire-Konzerns zugestimmt. Vorausgegangen waren heftige Auseinandersetzungen.

Mit einem Kaufpreis von 54 Mrd. Euro handelt es sich nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung um den bisher teuersten Kauf einer ausländischen Firma durch eine japanische Firma. Der Deal soll bis 8. Januar 2019 vollzogen sein. Heftige Kritik übten frühere Takeda-Manager sowie die Gründerfamilie. Dem aus Frankreich stammenden Konzernchef Christophe Weber wird neben dem hohen Kaufpreis mangelnde Transparenz und zu schnelles Vorgehen vorgeworfen. Weber habe Shire nicht sorgfältig genug geprüft. Zudem prallen unterschiedliche Kulturen aufeinander: Takeda wurde 1781 gegründet, Shire erst vor 32 Jahren. „Die künftigen Aktionäre werden zu 70 Prozent ausländisch sein, das ist keine japanische Firma mehr“, so Kazuhisa Takeda. |

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