Wirtschaft

Merck macht Rückzieher

cha | Für einigen Wirbel hatte die Ankündigung des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck gesorgt, große Teile seiner Buchhaltung ins Ausland zu verlagern und erstmals in der Unternehmensgeschichte betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen (siehe AZ 2018, Nr. 38, S. 4). Nun macht Merck einen Rückzieher. Nach Mitteilung der Deutschen Presse-Agentur hat sich der Pharma- und Chemie-Konzern mit dem Betriebsrat auf einen Sozialplan für die Mitarbeiter der Tochterfirma „Merck Accounting Solutions & Services Europe“ geeinigt. Damit seien betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31. Januar 2020 ausgeschlossen. Oberstes Ziel sei, die Mitarbeiter der Tochter innerhalb des Konzerns weiterzubeschäf­tigen. Die Vereinbarung gehe weit über branchenübliche Regelungen hinaus und umfasse umfangreiche Weiterbildungs- und Quali­fizierungsangebote. Wer die Buchhaltungstochter verlassen wolle, bekomme entsprechende Abfindungsangebote. |

0 Kommentare

Kommentar abgeben

 

Ich akzeptiere die allgemeinen Verhaltensregeln (Netiquette).

Ich möchte über Antworten auf diesen Kommentar per E-Mail benachrichtigt werden.

Sie müssen alle Felder ausfüllen und die allgemeinen Verhaltensregeln akzeptieren, um fortfahren zu können.