Wirtschaft

Sommer fordert Strategie

apoBank gründet Digital Health Kompetenzzentrum

eda | Den Jahresauftakt der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) in Düsseldorf nutzte Vorstandsvorsitzender Ulrich Sommer für den Appell an die neue Bundesregierung, sich vermehrt Gedanken um „Digital Health“ zu machen.

Sommer sieht die Politik gefordert, den ordnungspolitischen Rahmen für den Umgang mit digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen vorzugeben. „In den aktuellen Diskussionen rund um die Regierungsbildung nimmt eine Digital-Health-Strategie kaum Raum ein“, so Sommer. „Die Debatte dominieren zurzeit die Gedanken an einen radikalen Umbau des Gesundheitswesens durch eine Einheitsversicherung. Doch Baustellen für eine bessere, zukunftsfähige Patientenversorgung gibt es genug“, so Sommer vor rund 500 Gästen aus dem Gesundheitswesen und der Gesundheitspolitik im Düsseldorfer Ständehaus K 21.

Erste digitale Lösungen würden zwar inzwischen Einzug in den Gesundheitsmarkt nehmen, doch sehr viele Anwendungen harrten noch in der Warteschleife. Den Grund hierfür sieht Sommer in einer fehlenden übergeordneten Strategie in Deutschland. „Dafür die [...] Grundlagen festzulegen, beispielsweise hinsichtlich der Datenhoheit oder der Vernetzung der Sektoren, halte ich für eine vordringliche [...] Aufgabe der kommenden Regierung“, betont Sommer.

apoBank will zu „Digital Health“ beraten

In einem solchen Rahmen sollten Innovationen für den Gesundheitsmarkt gefördert werden, die sich stärker an der Gesundheit des Patienten orientieren. Die apoBank will mit dem Aufbau eines eigenen Digital Health Kompetenzzentrums in diesem Jahr beginnen. Die Initiative soll künftig den Heilberuflern mehr Orientierung bei den digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen bieten.

„Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, die Kompetenz der apoBank rund um dieses Thema auszuweiten, unsere Kunden auf diesem Gebiet zu beraten und zukunftssicher aufzustellen,“ erklärt der apoBank-Chef. |

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