Gesundheitspolitik

Alte und neue Gesichter

Frauenpower bei der CSU / Gröhe wird Vize-Fraktionschef

TRAUNSTEIN (cha) | Das Personalkarusell dreht sich weiter: Nach seinem Amtsantritt als bayerischer Ministerpräsident hat Markus Söder am vergangenen Mittwoch sein Kabinett umgebildet. Während Melanie Huml Gesundheitsministerin bleibt, wurde überraschend die Ärztin Marion Kiechle als Wissenschaftsministerin berufen.
Melanie Huml bleibt Bayerische Gesundheitsministerin.

Mit Melanie Huml haben die Apotheker bislang gute Erfahrungen gemacht: Nach dem EuGH-Urteil vom 16. Oktober 2016 startete Huml umgehend eine Bundesratsinitiative zur Einführung des Rx-Versandverbots. Auch auf anderen Gebieten unterstützt Huml die Apotheker, beispielsweise forderte sie beim Bayerischen Apothekertag 2017 in Würzburg eine dynamische und regelmäßige Anpassung des Fixhonorars.

Zur großen Überraschung berief Söder noch eine zweite Heilberuflerin in sein Kabinett: Neue Wissenschaftsministerin ist die (noch) parteilose Medizinprofessorin Marion Kiechle, bislang Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar.

Neue Karriere für Gröhe

Nachdem Hermann Gröhe, der sich als Bundesgesundheitsminister für das Rx-Versandverbot stark gemacht hatte, Jens Spahn weichen musste, setzt er nun seine politische Arbeit in der Bundestagsfraktion der Union fort: Am vergangenen Dienstag wurde er zusammen mit dem Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. |

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