DAZ aktuell

Versender in der Kritik

Testurteil aus Belgien

hb/ms | Nach Stiftung Warentest hat nun auch die belgische Verbraucherschutzorganisation „Test-Achats“ Versandapotheken bewertet. Genau wie ihre deutschen Kollegen kommen auch sie zu dem Ergebnis, dass die Beratung oft mangelhaft ist.
Foto: jozsitoeroe – stock.adobe.com

50 Online-Apotheken hat „Test-Achats („Test-Käufe“)“ in ihrem Test unter die Lupe genommen. In zwei Szenarien wurde dabei die Beratungsqualität bewertet. Einmal bestellten die Tester zehn abschwellende Nasensprays auf einmal. Die Apotheken sollten in so ­einem Fall zumindest auf die Risiken und die begrenzte Einnahmezeit hinweisen oder sogar die Abgabe verweigern. Stattdessen gaben 38 Versender die Bestellung wie gewünscht ab, die anderen eine reduzierte Menge. Nur zehn Apotheken wiesen auf die Risiken hin. In dem zweiten Szenario wurde Ibuprofen 400 mg zusammen mit einem Nahrungsergänzungsmittel speziell für Schwangere bestellt – wenn möglich mit dem Hinweis, dass es für eine Schwangere im siebten Monat ist. Im letzten Drittel ist Ibuprofen kontraindiziert. Trotzdem schickten 25 Apotheken die Bestellung komplett raus, immerhin 20 davon mit einem Warnhinweis. Nur drei verweigerten die ­Lieferung. Test-Achats bemängelte auch die dürftigen Informationen zur Anwendung. Nur 23 Versender gaben Hinweise zur Anwendung auf ihrer Website. Außerdem war die Sicherheit des Bestellvorgangs laut Test-Achats unzureichend. |

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