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Erkältung und die Macht der inneren Uhr

Beschwerden haben einen Tagesrhythmus – Therapie sollte dem folgen

rs | Infiziert, aber kaum Symptome oder ausgeknockt und krank im Bett: Wie massiv eine Erkältung verläuft, hängt auch von unserer inneren Uhr ab. Der Tagesrhythmus, den sie vorgibt, kennt Phasen verschiedener Abwehrkraft gegen die Infektion, wie auch Stunden mit verstärkten Beschwerden. Eine praktische Konsequenz daraus hieße, Erkältungsmittel zu bestimmten Tageszeiten anzuwenden.

Studien legen nahe, dass viele Immunfunktionen und Immunparameter tageszeitlichen Schwankungen unterliegen. „Das fängt an bei der tageszeitlich schwankenden Anzahl der weißen Blutkörperchen und geht über rhythmische Konzentrationen immunrelevanter Hormone wie Cortisol bis hin zu Immunfunktionen, die einen klaren Tagesrhythmus aufweisen“, erläutert der Chronobiologe Professor Achim Kramer von der Berliner Charité. Am bekanntesten sind diese Vorgänge bei Menschen mit rheumatoider Arthritis: Sie haben vor allem in den Morgenstunden stärkere Beschwerden. Asthmatiker leiden am meisten in der Nacht, wenn der Blutspiegel des schützenden Cortisols in den Keller geht.

Auch bei Erkältungskrankheiten gibt es Berichte über Tagesrhythmen. So kann der Zeitpunkt der Infektion für die Ausprägung der Symptomatik entscheidend sein. In Tierversuchen vermehren sich Erkältungsviren zehnfach stärker zu Beginn der tageszeitlichen Ruhephase, beim Menschen also abends. „Eine starke innere Uhr stärkt die Abwehrkräfte“, betont Kramer. „Wichtig ist ausreichender Schlaf nachts und genügend helles Licht, sprich Tageslicht, am Tag“.

Foto: Sanofi Aventis

Verstärkte Beschwerden am Morgen

Auch nach erfolgter Infektion taktet die innere Uhr das immunologische Geschehen. „Symptome, wie verstopfte oder laufende Nase bzw. Husten, können zu bestimmten Tageszeiten schwerer sein. Meist wird berichtet, dass sie morgens direkt nach dem Aufwachen verstärkt auftreten“, so der Chonobio­loge. Zusätzlich könnten auch externe Faktoren, wie die liegende Position während der Nacht, mögliche Allergene im Schlafzimmer und ähnliches, dazu beitragen, dass die Atemwege gereizt werden, sodass nach dem Aufwachen die Symptome heftiger ausfallen.

Wenn man sich schon morgens durch eine Erkältung total abgeschlagen fühlt, aber nicht im Bett bleiben kann, weil Familie und Beruf warten, muss wirksame Hilfe her. Experten empfehlen in der kürzlich aktualisierten Rhinosinusitis-Leitlinie eine symptomatische Therapie mit einem Schmerzmittel und schleimhautabschwellenden Wirkstoffen (Dekongestiva).

BoxaGrippal® vereint das schmerz- und entzündungshemmende Ibuprofen und das schleimhautabschwellende Pseudoephedrin in einem Präparat. So können BoxaGrippal®-Erkältungstabletten Beschwerden wie Schnupfen, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen behandeln und gleichzeitig die Entzündung bekämpfen. Insbesondere die Entzündungshemmung ist wichtig, da die Hauptsymptome einer Erkältung durch entzündliche Prozesse in den Schleim­häuten ausgelöst werden.

Neu: BoxaGrippal® Erkältungssaft

Die bewährte Wirkstoffkombination gibt es seit Kurzem auch als Erkältungssaft. Die Darreichungsform soll für einen raschen Wirkeintritt sorgen. Der Saft ist zugelassen für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren, enthält weder Alkohol noch Zucker und hat Sanofi zufolge einen guten Geschmack.

Quelle:

Sanofi Erkältungslounge. München, 8.11.2017, veranstaltet von Sanofi Aventis

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