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Ganz intuitiv mit CORA

Beim Softwarehaus CIDA des ARZ Darmstadt steht CORA im Mittelpunkt

diz | Für das Softwarehaus CIDA GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Apotheken-Rechen-Zentrum GmbH Darmstadt (ARZ Darmstadt), steht die neue Apothekenlösung CORA im Mittelpunkt. Das Unternehmen setzt dabei vor allem auf eine intuitive Benutzeroberfläche.

Intuitive Benutzeroberflächen haben den Siegeszug von Smartphone und Tablet ermöglicht. CORA, die neue von CIDA entwickelte Apothekensoftware, hat sich dies zum Vorbild genommen: Sie soll einfach und intuitiv zu bedienen sein wie eine App. Touch- und Wischgesten, wie man sie von Tablet und Smartphone kennt, sollen CORA leicht und intuitiv bedienbar machen. Da Bilder schneller erfasst werden als Buchstaben und Zahlen, steht bei CORA eine gute Visualisierung im Fokus. Jeder Bediener kann an jedem Arbeitsplatz selbst entscheiden, ob er das Programm per Touch oder Klick, also mit dem Finger oder der Maus bedient: Während z. B. Wischgesten am Kassenarbeitsplatz hilfreich sind, können Maus und Tastatur in der Lagerverwaltung überlegen sein.

Leichter Umstieg auf CORA

Wie CIDA hervorhebt, können Apotheken, die bisher mit CIDAnova plus arbeiten, problemlos innerhalb weniger Stunden auf das neue CORA umsteigen. Die Daten können risikolos übernommen werden, verspricht CIDA.

Kern der Lösung ist bei CORA eine schnelle Oracle Datenbank, die die grundlegenden Funktionalitäten wie Kasse und Auftragsverwaltung sowie optionale Erweiterungen wie Botendienst oder Medikationsmanagement verfügbar macht.

Weitere Vorteile: CORA bietet eine komfortable Volltext­suche im Artikelstamm und an beliebiger Stelle innerhalb von Artikeldaten. Außerdem werden automatisch alle Re­import-Artikel mit einem Preisabstand von 15 Euro oder 15 Prozent angezeigt. So kann ein preisgünstigerer Artikel ohne Rechercheaufwand in die Kasse übernommen werden. Diese Funktion hilft der Apotheke zudem, die Importquote niedrig zu halten.

CORA soll darüber hinaus die technische Plattform sein, um in Zukunft einfacher Daten auszutauschen, beispielsweise über eine DATEV-Schnittstelle mit dem Steuerberater, mit dem Rechenzentrum, mit dem Großhandel und mehr. Geplant ist beispielsweise, Einkaufs- und Verkaufsdaten im ADAS-III-Format für statistische Zwecke automatisiert bereitzustellen. Der CORA-Server soll die technische Grundlage für den Austausch von Daten mit externen Partnern sein.

Der größte Vorteil, so hebt CIDA hervor, liegt dabei in der Automatisierung. Als Beispiel führt CIDA das Thema der Sonderangebote vom Großhandel an. Jeden Morgen prüft CORA, ob Sonderangebote vorliegen und aktualisiert diese automatisch in der Warenwirtschaft. Ein anderes Beispiel: Erhält die Steuerberaterkanzlei die Daten der Apotheke automatisiert, kann sie schneller und mit geringerem Aufwand betriebswirtschaftliche Auswertungen, Abschlüsse oder Beratungsleistungen erbringen. Durch Automatisierung können Änderungsdienste entfallen und vieles mehr.

Foto: MASP – stock.adobe.com

Die Botendienst-App

Der Botendienst der Apotheke ist immer mehr auch ein Instrument zur Kundengewinnung und Kundenbindung. Nirgends ist diese Dienstleistung für den Patienten so persönlich spürbar wie beim Liefern der benötigten Arzneimittel nach Hause. Die neue Warenwirtschaft CORA unterstützt die Apotheke mit einer Botendienst-App. Bei dieser App arbeiten eigentlich zwei Anwendungen zusammen: Die erste wird in der Apotheke direkt in CORA bedient. Das Gegenstück läuft auf dem Smartphone des Fahrers.

In der Apotheke: Über das CORA Botendienst-Modul kann man Touren mit wenigen Klicks planen, optimieren oder umstellen, entweder manuell oder automatisch. Die Planung ermöglicht es, dass der Bote bestimmte Orte oder Stadtteile in zeit- und wegsparender Reihenfolge anfahren kann. Ist der Bote unterwegs, sieht man den Status in Echtzeit: Welche Adresse wurde schon beliefert? Wer wurde nicht angetroffen? Wo ist der Fahrer? Fragt ein Apotheken-Kunde nach, kann man verbindliche Auskunft geben, ohne den Fahrer anrufen zu müssen: „Ja, das klappt, unser Bote ist in rund zehn Minuten bei Ihnen.“

Und unterwegs: Der Bote sieht seine komplette Tour übersichtlich auf dem Mobiltelefon. Er kann aus der App ablesen, welches Ziel das nächste ist, kann sich dorthin navigieren lassen. Und wenn er eine andere Strecke fahren möchte, kann er sich die Reihenfolge mit Drag & Drop ganz einfach verschieben.

Hardware von CIDA

CIDA bietet darüber hinaus zur neuen Benutzeroberfläche auch neue, auf Ergonomie und Effizienz ausgerichtete Hardwarekonzepte an – vom ergonomisch höhenverstellbaren Monitor bis zum integrierten Mini-PC. Dennoch bleibt es der Apotheke überlassen, auch eigene und vorhandene Hardware zu nutzen.

Die CIDA-Hardware besteht aus leistungsfähigen, modernen Komponenten, die man individuell zusammenstellen kann – wahlweise mit Säule oder als Standgeräte.

Arbeitsplätze lassen sich so in allen Dimensionen einstellen – in der Höhe, seitlich und in der Tiefe. Das System ist aus matt eloxiertem Aluminium und ohne Werkzeug einstellbar.

Herzstück eines CORA-Arbeitsplatzes ist ein Mini-PC mit einem schnellen 2,8 GHz-Prozessor.

Als Monitor bietet CIDA ein 22-Zoll-Display für den Kassenarbeitsplatz oder ein 27-Zoll-Display für das Backoffice an. Dank ausklappbarem Standfuß ist der Bildschirm auch freistehend einsetzbar.

Für den Einsatz im Backoffice bietet CIDA eine Eingabetastatur mit Handablage, ergonomischer Maus und Ziffernblock an.

CIDA bietet auch ein Notebook an, das Tablet und Arbeitsplatzrechner in einem ist. Mit einem Tastenklick teilt man diesen Convertible-Laptop und verwendet die obere Hälfte – unabhängig von der Tastatur – einfach als leichten Tablet-PC mit Touch-Oberfläche. Als Ergänzung für den Convertible Laptop oder Kassen-PC ist auch ein externer Nummernblock erhältlich. Mit dem Nummernblock gibt man bequem Zahlenkolonnen ein oder nutzt ihn als Taschenrechner.

Auch im Hardware-Programm von CIDA dabei: ein Mini-Scanner für die Rezepte in Farbe. Er ist integrierbar in alle HV- und Office-Arbeitsstationen. |

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