Schwerpunkt EDV

Digitalisierung mitgestalten

Diese Lösungen bietet Lauer-Fischer für die Digitalisierung an

diz | Lauer-Fischer setzt auf softwaregestützte Lösungen, mit deren Hilfe die Apotheken die Digitalisierung vor und hinter dem HV mitgestalten können. Im Mittelpunkt steht das Warenwirtschaftssystem WINAPO® 64 PRO, das mit allen eingesetzten Lösungen harmoniert.

Schwerpunkte solcher Lösungen, die Lauer-Fischer hier entwickelt hat, sind beispielsweise CGM METIS® für betriebswirtschaftliche Auswertungen und CGM GENIUS®, eine Plattform für digitale Apothekenwerbung. Aber auch für den Medikationsplan oder eine zentrale Gesundheitsakte bietet das Unternehmen Lösungen an. Darüber hinaus können weitere Applikationen eingebunden werden, z. B. zur Vernetzung, für den Botendienst, zur Archivierung oder Aufgabenverwaltung.

Foto: Lauer-Fischer
Im Mittelpunkt bei Lauer-Fischer: das Warenwirtschaftssystem WINAPO®64 PRO. Es harmoniert mit allen eingesetzten Lösungen.

Medikationsplan

Um die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Therapiebegleitung bei älteren Kunden zu verbessern, bietet das Softwarehaus einen patientenindividuellen Medikationsplan (MediPlanOnline®), der einen wechselseitigen und lückenlosen Austausch zwischen Apotheker und Arzt, aber auch zwischen Apotheker und Pflegeeinrichtung bietet. Über diese Software haben Apotheke, Pflege und Arzt gemeinsamen Zugriff auf den jeweiligen Medikationsplan und können ihn online anpassen, beispielsweise Dosisänderungen vornehmen. Rezeptanforderungen erfolgen automatisch, und auch die Beimedikation lässt sich mit nur einem Knopfdruck bestellen. Auf der gemeinsamen Plattform findet so der Informationsaustausch medienbruchfrei, übergreifend und vor allem für alle Beteiligte nachvollziehbar statt.

Laut Lauer-Fischer ermöglicht MediPlanOnline® zudem eine sichere manuelle oder maschinelle Verblisterung. Selbst komplexe Medikationen können so verlässlich verabreicht werden. Funktionen wie die Medikationsverwaltung inklusive Bestandsführung, Prüfungen zur Arzneimitteltherapiesicherheit oder visuelle Befüllungsschablonen bei manuellem Arbeiten können den Blisterworkflow optimieren. Ganz aktuell und neu kann Lauer-Fischer in diesem Zusammenhang zeigen, wie man durch das Scannen und Aufrufen von Bundesmedikationsplänen die Medikation von Bestandskunden abgleicht und Blisterneukunden schnell anlegt. Auch die Integration der ABDATA-X-Daten einschließlich Beipackzettel und die Erweiterung um die Becherverblisterung ist möglich.

Zentrale Gesundheitsakte

Für eine gesunde Lebenszeit, erfolgreichere Behandlungen und mehr Lebensqualität kann Lauer-Fischer darüber hinaus bereits heute Apotheke, Patient und Gesundheitsleistungserbringer über die zentrale Gesundheitsakte CGM LIFE vernetzen. Die zugrundeliegende Technologie von CGM LIFE stammt dabei von der CompuGroup Medical SE (CGM). Auf Basis einer derart digitalisierten, sektorenübergreifenden Kommunikation kann auf alle wichtigen, aktuellen und historischen Patienteninformationen lückenlos und sicher zugegriffen werden, was entscheidend für die Machbarkeit und Qualität eines systemunterstützten Medikationsmanagements sein kann: Erkennen, Vorbeugen und Lösen von Medikationsrisiken (AMTS Stufe I) sowie weiterführende Begleitung, Beobachtung und Reaktion (AMTS Stufe II).

Rezeptkontrolle

Mittlerweile ist es eine echte Herausforderung, alle möglichen Auslöser einer Retaxation zu erkennen. Fehlerquellen können leicht übersehen werden. Um Verluste durch Retaxationen weitestgehend zu vermeiden, lässt sich die eigene Rezeptkontrolle aktiv unterstützen. Lauer-Fischer bietet hierfür eine geeignete Lösung an, die automatisch auf mögliche Fehler prüft und auf retaxgefährdende Elemente des Rezepts hinweist. Diese WINAPO® Rezeptkontrolle ist dabei voll in das Warenwirtschaftssystem WINAPO® 64 PRO integriert und rundet das Rezeptmanagement ab.

Die softwaregestützte Rezeptkontrolle ist eine zeitsparende und effiziente Möglichkeit, um Retaxationen zu vermeiden. Dabei minimieren automatisiert ablaufende Prüfungen vor Rezeptabholung durch das Rechenzentrum den Arbeitsaufwand für die Apothekenmitarbeiter. Die Rezeptkontrolle für WINAPO® 64 PRO verfügt über umfangreiche Mechanismen zur Überprüfung der Rezeptverkäufe auf mögliche Fehler, die bei der Abgabe der Artikel oder auch beim Bedrucken der Rezepte vorkommen. Hierzu gehört unter anderem die Kontrolle von Rabattverträgen zum Abgabedatum. Daneben können mittels einer apothekenspezifischen Kennzeichnung (Universalhinweis) bestimmte retaxgefährdete Artikel gekennzeichnet werden, die bei der Rezeptkontrollprüfung immer zu berücksichtigen sind. Ergibt eine der Prüfungen eine potenzielle Retaxation, wird das Rezept sowohl in der Software als auch direkt auf dem Rezeptimage entsprechend gekennzeichnet. Ebenfalls vermerkt werden Zeitpunkt der Kontrolle und der zuständige Mitarbeiter. Mit der Rezeptkontrolle können Rezepte auch per Stapelverarbeitung auf mögliche Retaxationsfehler geprüft werden. Aus der Liste geht klar strukturiert und übersichtlich hervor, wo zu einem Kassenvorgang ein Rezept fehlt oder wo es Differenzen zur Abrechnung des Rechenzentrums geben könnte.

Als Bestandteil von WINAPO® 64 PRO ergänzt die Rezeptkontrolle die Prüfroutinen des Rechenzentrums. Dazu wurde die WINAPO® Rezeptkontrolle in das E-Rezeptmanagement integriert. Daten aus der WINAPO® Rezeptkontrolle können direkt in die Module Personenverwaltung, Kasse oder Taxe ohne Medienbruch übernommen werden, um mit wenigen Klicks weiterführende Informationen zu erhalten. Über ein neues Browserfenster sind auch der Rezept-Check oder die Retax-Arbeitshilfen des Deutschen Apotheken Portals schnell aufrufbar. Zu den weiteren verfügbaren Funktionen gehören die Prüfung auf Mischrezepte, Importe, Betäubungsmittel, Aut-idem-Ausschlüsse u. v. m.

Bestandteil des Rezeptmanagements ist die integrierte Rezeptscan-Lösung. Das schnelle Erfassen von Rezepten mit dem WINAPO® RezeptScan spart dem Apothekenmitarbeiter Zeit am HV bei der Abgabe des Medikamentes und erhöht gleichzeitig die Sicherheit, da manuelle Erfassungsfehler vermieden werden. Über formale, pharmazeutische, gesetzliche und wirtschaftliche Prüfungen lässt sich im Rahmen der oben beschriebenen Rezeptkontrolle das Risiko von Retaxationen weiter reduzieren.

Mit dem Tool „Rezeptkontrolle“, das ein Archiv-Image des Rezepts zeigt, lassen sich mögliche Retaxgefahren rasch erkennen.

E-POST-Anbindung

Apotheken stellen ihren Kunden häufig eine Rechnung zu den über die Kasse verkauften Waren aus. Gerade in größeren Apotheken kann es dadurch zu einem Rechnungsvolumen von mehreren hundert Rechnungen pro Monat kommen. Diese müssen ausgedruckt, gefaltet, kuvertiert, frankiert und zur Post gebracht werden. Eine arbeitserleichternde Alternative bietet sich mit der E-POST. Durch die E-POST-Anbindung an das Warenwirtschaftssystem WINAPO® 64 PRO ist Lauer-Fischer zertifizierter Partner der Deutschen Post AG. Apotheken können die neue Funktion ab dem nächsten WINAPO® 64 PRO-Update kostenlos nutzen.

Eine standardisierte Programmierschnittstelle API sorgt dafür, dass über die Anbindung von E-POST bald der Massenversand von Rechnungen direkt aus WINAPO® 64 PRO he­raus auf Knopfdruck möglich ist. Im Druckdialog der Zahlungsart Faktura wurde hierfür die neue Funktion „E-POST“ implementiert. Wird der Versand über diese Funktion ausgelöst, prüft die Deutsche Post AG, ob der Empfänger über ein E-POST Konto verfügt. Wenn dem so ist, wird dem Empfänger die Postsendung digital zugestellt. Voraussetzung ist natürlich, dass der Kunde zuvor seine E-Mail-Adresse in der Apotheke hinterlegt hat, und diese in den Stammdaten der Personenverwaltung WINAPO® 64 PRO gespeichert wurde. Verfügt der Empfänger noch nicht über ein E-POST Konto, wird das Rechnungsschreiben stattdessen online an das Briefzentrum der Deutschen Post AG versendet, dort automatisiert gedruckt, gefaltet, kuvertiert und frankiert. Die Zustellung erfolgt klassisch durch den Postboten und der Endkunde erhält seine Sendung über den normalen Weg in seinem Briefkasten.

E-POST eignet sich für alle Apotheken, die ihre Rechnungen schnell versenden wollen. Denn Sie sparen sich die Zeit vom Ausdruck bis zur Abgabe in der Postfiliale. Auch für alle Apotheken, die in diesem Bereich ihren Aufwand reduzieren möchten, bietet sich die E-POST an: Die Kosten für Tintenpatronen sowie die Arbeitszeit für das Falten, Kuvertieren und Frankieren der Postsendungen entfallen.

CGM GENIUS®

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wächst zunehmend auch die Bedeutung von digitaler Werbung für Apotheken. CGM GENIUS® ist die Lösung von Lauer-Fischer, die es Apothekern ermöglicht, im Marketing neue Wege zu gehen. Diese Lösung dient als zentrale Steuerungseinheit, um eigene Werbekampagnen im Web, am HV und auf dem CGM GENIUS® TV einfach und schnell zu schalten, auch ohne tiefgehende Vorkenntnisse im Bereich Marketing oder der kostspieligen Beauftragung einer Agentur. Auch Google AdWords oder Google Places können über CGM GENIUS® in die digitale Werbung eingebunden werden. Für die anschließende Erfolgsmessung steht eine entsprechende Lösung im Produktportfolio bereit.

CGM METIS®

Die Kennzahlen der Apotheke lassen sich mithilfe von CGM METIS® beleuchten. Rohertragsquote, Nettoumsatz oder Gewinn vor Steuern: Die betriebswirtschaftlichen Zahlen werden regelmäßig berechnet, gehen für den Monatsabschluss an den Steuerberater und kommen anschließend aufbereitet zurück. Und das ist auch gut so und soll so bleiben. Allerdings können Kennzahlen den Apothekenleiter jeden Tag bei den vielen zu treffenden Entscheidungen unterstützen. Eine Plattform wie CGM METIS® kann dabei helfen, wichtige unternehmerische Fragen zu beantworten, beispielsweise welche Preise man für OTC-Artikel wählt, die Frage, ob die Lagerbestände das richtige Maß an Lieferfähigkeit garantieren, mit welchem System man sein Lager optimiert, ob sich die Werbemaßnahmen lohnen gemessen an den zusätzlichen Umsätzen, wie das Verhältnis zwischen Großhandels- und Direktbezug ist und wo der Rohertrag liegt. Dies sind nur einige wenige Fragen, die sich einem Apothekenleiter regelmäßig stellen. Dabei geht es nicht nur um das monatliche Betriebsergebnis, sondern auch darum, wie man seine Apotheke strategisch und auf Basis der Zahlen, Daten und Fakten optimal aufstellen will.

Das CGM METIS Cockpit: Mit der übersichtlichen Darstellung in Form von Cockpit-Anzeigen hat der Apotheker die wichtigsten Kennzahlen seines Unternehmens schnell im Blick.

Die Plattform CGM METIS® bietet für die Bereiche Einkauf, Verkauf, Lager und Marketing übersicht­liche und intuitiv zu bedienende Reports auf Basis der Apotheken-Kennzahlen sowie hilfreiche Handlungsempfehlungen – täglich aktuell und sogar mobil verfügbar. Auf diese Weise lassen sich Trends erkennen und es können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Mit CGM METIS® lassen sich auch die Erfolge von Werbemaßnahmen kontrollieren und auswerten.

Darüber hinaus kann CGM METIS® auch die Frage beantworten, ob man seine Angestellten optimal einsetzt. Gute Personalführung erfordert maximale Objektivität mit Blick auf die Leistungen der Mitarbeiter. Die Business Intelligence Lösung CGM METIS® kann auch Entscheidungen zur Bewertung von Angestellten mit Kennzahlen unterstützen – man muss sich nicht auf sein Bauchgefühl verlassen, sondern kann sich auch hier auf Fakten stützen. Das Add-on „Mitarbeiterstatistiken“ von CGM METIS® bietet tagesgenaue Daten über die Verkaufsaktivitäten des Teams. So lassen sich Schulungsmaßnahmen auf Basis relevanter Kennzahlen planen und deren Wirksamkeit im Abverkauf für jeden einzelnen Mitarbeiter messen. Darüber hinaus besteht so die Möglichkeit, die Grundlage für ein leistungsorientiertes Bonussystem zu schaffen und die Teammitglieder zusätzlich zu motivieren. |

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