Apotheke und Markt

Gute Zusatzempfehlung ELOM-080

Relevanz der Phytotherapie im COPD-Management

gmc | Durch prophylaktische Gabe des Spezialdestillats ELOM-080 ist bei COPD-Patienten vom Phänotyp „Exazerbation und chronische Bronchitis“ eine Reduktion von Exazerbationen, eine Verbesserung der Symptome Husten und Auswurf sowie des Allgemeinbefindens möglich.
Foto: Pohl-Boskamp

Wenn Kunden mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in die Apotheke kommen, gibt es meist viele Fragen zu klären. Neben der korrekten Anwendung der Dauermedikation und dem Thema Raucherentwöhnung stehen insbesondere die Möglichkeiten zur Exazerbations-Prophylaxe im Fokus des Interesses. In einer aktuellen Post-hoc-Analyse konnte gezeigt werden, dass die präventive Gabe des pflanzlichen Spezialdestillats ELOM-080 aus rektifiziertem Eukalyptus-, Zitronen-, Süßorangen- und Myrtenöl (GeloMyrtol® forte) die Exazerbationsrate reduziert und das Allgemeinbefinden von COPD-Patienten verbessert.

Wissenschaftler um Priv.-Doz. Dr. Kai-Michael Beeh (Mitglied des Kompetenz-Kollegs United Airways) haben dazu die Originaldaten einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, klinischen Studie reanalysiert, die auch im aktuellen Cochrane-Review Berücksichtigung fand. Dabei konnte unter dreimal täglicher Gabe über einen Zeitraum von sechs Monaten von 300 mg ELOM-080 (drei Mal eine Kapsel GeloMyrtol® forte) eine signifikante Reduktion der Exazerbationsrate festgestellt werden. Nach zwei bis drei Behandlungsmonaten zeigte sich ein statistisch signifikant verbessertes Allgemeinbefinden, rund ein Viertel der Patienten blieb sym­ptomfrei oder hatte nur mild ausgeprägte Beschwerden. Die Nebenwirkungsrate des Spezialdestillats wurde nach sechs Monaten Daueranwendung gemäß Safety-Analyse auf Placebo-Niveau eingestuft.

Diese Ergebnisse eröffnen neue Optionen für den Beratungsalltag in der Offizin. Wenn Kunden mit einem Rezept über einen inhalativen Bronchodilatator oder ein Glucocorticoid bislang nach Möglichkeiten zur Besserung der oft belastenden Schleimsymptomatik oder zur Vorbeugung von COPD-Schüben fragten, beschränkten sich die Empfehlungen meist auf allgemeine Maßnahmen wie den Zigarettenverzicht, das Meiden lungenbelastender Schadstoffe oder den Rat, einen Atemphysiotherapeuten oder eine Lungensportgruppe aufzusuchen. Die neue Publikation liefert nun den Nachweis, dass ELOM-080 für den prophylaktischen Einsatz bei COPD sinnvoll ist. Aufgrund der guten Verträglichkeit ist das Spezialdestillat auch für die Langzeitanwendung als Zusatzmedikation zur COPD-Standardtherapie geeignet.

Ein interessanter Aspekt bei der Beratung im Apothekenalltag ist zudem, dass GeloMyrtol® forte als einziges Phytopharmakon zur Behandlung der akuten und chronischen Sinusitis und Bronchitis zugelassen ist. Das pflanzliche Spezialdestillat aktiviert die mukoziliäre Clearance und fördert so den Heilungsprozess innerhalb der United Airways, der anatomischen und funktionalen Einheit der oberen und unteren Atemwege.

Quelle

Journalisten-Workshop mit dem Kompetenz-Kolleg „GeloMyrtol® forte: Luft für die United Airways – Effiziente Phytotherapie bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen“, 14. Juni 2017, Dägeling, veranstaltet von der Pohl-Boskamp Akademie

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