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Deal in den USA geplatzt

Walgreens gibt Übernahme auf

ts | Der US-Apothekenkonzern Walgreens Boots Alliance hat die Übernahme des Rivalen Rite Aid wegen des Widerstands der Kartellbehörden aufgegeben. Stattdessen will Walgreens nur etwa die Hälfte der Filialen des Konkurrenten kaufen.
Foto: dpa

Bereits im Oktober 2015 hatte die vom italienischen Unternehmer Stefano Pessina geleitete US-Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance angekündigt, den Wettbewerber Rite Aid übernehmen zu wollen. Der Deal hätte ein Volumen von etwa 17,2 Milliarden Dollar gehabt – inklusive der Übernahme von Schulden. Doch nun hat Walgreens das lange geplante Geschäft abgesagt, nachdem die US-Wettbewerbsbehörde FTC deutlich zu verstehen gegeben hat, sie werde den Zusammenschluss der beiden US-Drogerie- und Apothekenketten nicht genehmigen. Dies teilte Walgreens in einer Pressemitteilung mit. Walgreens zählt mit einem Umsatz von 117,4 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr zu den größten Unternehmen in den USA. Mit der Übernahme wären zu den 8000 Walgreens-Apotheken rund 3700 Rite Aid-Filialen hinzugekommen. Aber auch nach dem geplatzten Deal baut Walgreens seine Marktposition weiter aus. 2000 Rite-Filialen sollen in den Konzern integriert werden. Rite Aid reicht zwar nicht an die Größe von Walgreens, das neben Walmart und CVS zu den größten US-Apothekenbetreibern zählt, heran, betreibt aber immerhin Apotheken in 31 Bundesstaaten und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 30,7 Milliarden Dollar. |

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