Wirtschaft

Bitterer Ausstieg für Importeure

Brexit verändert den Parallelhandel mit Arzneimitteln in Europa

Großbritannien wird die Europäische Gemeinschaft verlassen. Den Austrittsantrag aus der EU hat Premierministerin Theresa May am 29. März 2017 eingereicht. Das Vereinigte Königreich soll unter anderem aus dem europäischen Binnenmarkt und der Zollunion austreten. Großbritannien wird anschließend kein Ländermarkt im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR = Europäische Union, Norwegen, Island und Liechtenstein) sein. Die Teilnahme am EWR ist aber eine Voraussetzung für den europäischen Parallelhandel, auch den mit Arzneimitteln. Stattdessen wird von der britischen Regierung ein Freihandelsabkommen angestrebt. Die Verhandlungen über den Austritt sollen bis zum Oktober 2018 abgeschlossen sein. | Von Frank Weißenfeldt

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