Interpharm 2017 – pharmazeutische Ausstellung

Viel zu sehen und gute Gespräche

Ein Rundgang über die pharmazeutische Ausstellung auf der Interpharm

BONN (ral) | Begleitend zum wissenschaftlichen und berufspolitischen Programm hielt die Interpharm auch in Bonn wieder eine pharmazeutische Ausstellung für die Besucher bereit. Rund 80 Unternehmen präsentierten sich mit ihren Waren und Dienstleistungsangeboten auf zwei Ebenen rund um die Vortragssäle und freuten sich über intensive Gespräche. Zum Nacherleben für alle, die vor Ort waren, und zum Neuentdecken für diejenigen, die keine Gelegenheit hatten, die Interpharm-Ausstellung selbst zu besuchen, haben wir auf den folgenden Seiten einige Messeimpressionen für Sie zusammengestellt.

Arzneimittelhersteller, Anbieter von Warenwirtschaftssystemen und Kommissionierautomaten, Kosmetikproduzenten, Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten sowie verschiedene Dienst­leister rund um die Apotheke – die Interpharm-Ausstellung bot wie immer ein breit gefächertes Angebot.

Gut informiert zu Arzneimitteln

Gleich an zwei Ständen präsentierte sich die InfectoPharm Arzneimittel GmbH, die zusammen mit ihrem Tochterunternehmen Pädia auf der Interpharm vertreten war. Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen pädiatrische Produkte wie das BiGaia®-Sortiment, das vor Kurzem erweitert worden ist. Neben BiGaia® Tropfen zur Behandlung von Säuglingskoliken mit übermäßigem Schreien bei gestillten Säuglingen ab Geburt und BiGaia® + Vitamin D3 Tropfen, die zusätzlich 400 IE Vitamin D3 zur Prophylaxe bei Säuglingen im Sinne der Unterstützung der normalen Entwicklung von Knochen, Zähnen und Immunsystem enthalten, gibt es nun auch BiGaia® Kautabletten zur Behandlung von funktionellen Bauchschmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Informieren konnten sich Messebesucher bei InfectoPharm zudem über den kostenfreien Service consilium Offizin, der produktneutrale und praxisorientierte Fortbildungen für Apothekenmitarbeiter, einen wissenschaftlichen Frage-Antwort-Service und Fachpublikationen umfasst.

Foto: DAZ/Chris Hartlmaier

Am Stand von Dr. Willmar Schwabe wurde unter anderem die neue Schmerzcreme Doloplant® präsentiert. Sie enthält eine Kombination aus Pfefferminz-, Eucalyptus- und Rosmarinöl und soll damit Muskel- und Gelenkschmerzen lindern, die zugrunde liegende Entzündung hemmen und entspannend wirken. Schwabe war auf der Interpharm zudem mit der Umckaloabo-Stiftung vertreten, die Kinder und Jugendliche in Afrika unterstützt. Am Stand der Stiftung konnten Messebesucher südafrikanisches Fair-Trade-Kunsthandwerk shoppen und dabei etwas Gutes tun: 100 Prozent des Verkaufserlöses fließen in Bildungsprojekte in Afrika ein.

KrewelMeuselbach war vor allem mit den Marken Aspecton® und Hedelix® auf der Interpharm vertreten. Gestresste Interpharm-Teilnehmer ­durften am Stand Aspecton® immun probieren, das die Abwehrkräfte mit Vitaminen, Spurenelementen und Pflanzen-Extrakten unterstützt.

Bene Arzneimittel präsentierte neben ben-u-ron® das Mukolytikum Tacholiquin, das bereits für Säuglinge und sogar für Frühgeborene empfohlen werden kann. Tacholiquin wirkt physikalisch an der Schleimhaut der Atemwege. Als Netzmittel löst es zähen Schleim bzw. kompakte Sekretbeläge auf und ab und erleichtert damit den Abtransport. In der Regel wird Tacholiquin mit einem handelsüblichen Vernebler inhaliert.

Das mittlerweile zur Strathos Pharma Group gehörende Unternehmen Sidroga hatte verschiedene Sidroga-Tees im Gepäck, unter anderem Sidroga ­TEExpress® Kindertees im praktischen Stick für unterwegs – und mit Umverpackungen, die bei kleinen Apothekenkunden mit Sicherheit für Aufmerksamkeit und Begehrlichkeiten sorgen.

Für Apotheken, die für ihre Kunden Präparate benötigen, die in Deutschland (noch) nicht zur Verfügung stehen, waren die Interpharm-Stände von Ilapo und Kumtur Pharmaceuticals die richtige Anlaufstelle. Beide Unternehmen sind auf Einzelimporte nach § 73.3 AMG spezialisiert.

Und auf das hochaktuelle Thema „Cannabis“ war der Stand von Bionorica ethics spezialisiert. Hier gab es umfangreiche Informationen zur Herstellung von ­Rezepturarzneimitteln mit dem Wirkstoff Dronabinol. Bionorica ethics bietet hierfür unter anderem ein Wirkstoffset und ein Tropfenset an.

Gut versorgt mit Nährstoffen

Nahrungsergänzungsmittel und diätetische Lebensmittel nehmen in der Apotheke einen immer wichtiger werdenden Stellenwert ein. Über mögliche Produkte für das Sortiment informierten auf der Interpharm daher auch eine ganze Reihe von Unternehmen.

Die auf naturheilkundliche Präparate spezialisierte Weber & Weber GmbH stellte unter anderem ihre Innovall®-Präparate vor. Die Range umfasst neben Innovall® Microbiotic AAD zur diätetischen Behandlung von Antibiotika-assoziierten Diarrhöen inzwischen noch zwei weitere diätetische Lebensmittel: Innovall® Microbiotic RDS, das sich an Reizdarmpatienten richtet und Innovall® Microbiotic ATOPIC zur diätetischen Behandlung der atopischen Dermatitis. SteriPharm fokussierte sich mit seinem Messeauftritt auf die Folio®-Familie. Das Sortiment wurde aktuell überarbeitet und übersichtlicher gestaltet. Alle Folio®-Präparate enthalten von nun an Vitamin D3 und werden in einer einheitlichen Packungsgröße von 90 Stück angeboten.

An Kinder richtet sich auch ein Angebot, das Ursapharm auf der Interpharm vorstellte. Für das Nahrungsergänzungsmittel aronia+ KIDS zur Unterstützung des Immunsystems bei Kindern ab vier Jahren können Apotheken derzeit einen HV-Aufsteller anfordern (über den Ursapharm-Außendienst). Der Aufsteller enthält Aktionspackungen inkl. Trinkflaschen, die das aronia+ KIDS „Maskottchen“ Yakari aufgedruckt haben. Der kleine Indianer, der bei Kindern aus der entsprechenden Fernsehserie beliebt ist, ist derzeit übrigens mit einem eigenen Musical auf Deutschland-Tournee – präsentiert von aronia+ KIDS. Informationen, Termine und Tickets auf www.yakari-musical.de.

Das dem Thema Darmgesundheit verschriebene Unternehmen HLH BioPharma hatte auf der Interpharm ein neues Präparat mit dabei: Lactobact Lactase + Pro Kapseln. Das Nahrungsergänzungsmittel, das Personen mit Lactoseintoleranz den Genuss von lactosehaltigen Speisen ermöglicht, kombiniert Lactase (10.000 FCC-Einheiten pro Kapsel) mit fünf probiotischen Bakterienstämmen zur Darmsanierung.

Naturafit, die Manufaktur für Mikronährstoffe, zeigte auf der Interpharm unter anderem das Nahrungsergänzungsmittel Energy B12, das „Kraft und Energie“ mithilfe der Vitamine B12, B1, B2 und B6 sowie Folsäure und den Aminosäuren L-Glutamin, L-Serin und L-Arginin spendet. Nach einem langen Interpharm-Tag genau das Richtige!

Foto: DAZ/Chris Hartlmaier

Energie versprechen auch viele Produkte von Megamax. Apothekenexklusiv bietet das Unternehmen Nahrungsergänzungsmittel für Sportler, die sich wie ein Baukastensystem für deren individuelle Bedürfnisse zusammenstellen lassen. Weiterhin sind Diätdrinks für Figurbewusste im Programm. Ein Alleinstellungsmerkmal hat Megamax mit seinem Bio Eiweiß – einem hochwertigen Proteinpulver aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, das alle Normen der Europäischen Bio-Verordnung erfüllt. Es eignet sich unter anderem auch als Mehlersatz zum ­Backen, ein Trend, der sich mittler­weile sogar in eigenen Kochbüchern niederschlägt. Wer es ausprobieren möchte, ein Käsekuchenrezept mit ­Eiweißpulver findet man auf der Website www.megamax.de.

Diätdrinks gab es auch am Wepa-Stand auf der Interpharm. Wer mochte, konnte hier apoday® Slim probieren. Der Mahlzeitenersatz steht mittlerweile in drei süßen Geschmacks­varianten – Vanille, Schoko und Latte Macchiato – sowie auch in zwei herzhaften (Tomate und Kartoffel-Lauch) zur Verfügung und ermöglicht somit ein abwechslungsreiches Abnehm­erlebnis. Erleben war ohnehin das Stichwort bei Wepa. Neben Schmecken konnten Messebesucher hier auch ­Geräte testen, z. B. sich selbst an einer Kapselabfüllung versuchen.

Gut für die Haut

Wer sich für Kosmetik interessierte, konnte sich an den Messeständen von AttractiveSkin, Bioderma, Bi-Oil, Caudalie, Dermasence und Louis Widmer informieren. AttractiveSkin präsentierte unter anderem die Baby- und Kinderlinie Triderm. Die nach strengen Hautpflegeprinzipien formulierte Serie ist auf die besonders sensible Haut von Kindern abgestimmt und verzichtet auf potenziell sensibilisierende Inhaltsstoffe. Bioderma hatte das neue Atoderm Huile de Douche auf die Interpharm mitgebracht. Das rückfettende Duschöl enthält einen hohen Anteil an pflegenden Lipiden, Vitamin B3 und E und soll die Haut zudem mit dem patentierten Inhaltsstoff Skin Barrier Therapy™ beruhigen. Atoderm Huile de Douche kann für die Reinigung von Gesicht und Körper verwendet werden und ist auch für Säuglinge geeignet. Caudalie präsentierte unter anderem die neue Pflegelinie Vine[Activ], die den Eigenschutz der Haut gegen äußere Einflüsse stärken und der Hautalterung entgegenwirken soll. Die Linie umfasst derzeit vier Produkte: ein Serum, eine hydratisierende Tagespflege, eine Augenpflege und ein Nachtöl. Neuland beschreitet Louis Widmer aktuell mit der Einführung von Düften für die empfindliche Haut. Die voraussichtlich ab Mai verfügbaren Louis Widmer L’Eau de Peau sind frei von potenziell allergen wirkenden Inhaltsstoffen und werden in drei Duftrichtungen angeboten: Parfum Elixir (moschusartig, blumig, pudrig, cremig), Eau Douceur (blumig, pudrig, holzig) und Eau Fraiche (frisch, blumig, aromatisch). Bislang für seine Arzneimittelboxen Anabox® bekannt, präsentierte die anmed GmbH auf der Interpharm auch eine therapiebegleitende Hautpflege. Cyproskin® richtet sich an Patienten mit onkologischen Erkrankungen. Sie sind häufig mit Nebenwirkungen an der Haut verbunden wie einer trockenen Haut, dem akneiformen Hautexanthem und dem Hand-Fuß-Syndrom. Um das Risiko derartiger Hautnebenwirkungen zu verringern, wurde Cyproskin® auf die besonderen Bedürfnisse der gereizten Haut von Krebspatienten ­abgestimmt und soll diese proaktiv unterstützen.

Foto: DAZ/Chris Hartlmaier

Gut organisiert und gut gelagert

Produkte und Dienstleistungen, die der Prozessoptimierung dienen und ein effizienteres und sicheres Arbeiten in der Apotheke ermöglichen, sind auch auf der Interpharm-Ausstellung natürlich ein wichtiges Thema – und vor allem eine Domäne der Softwarehäuser. Mit adcommander, ADG, ALG, ARZ, aposoft, awinta, CIDA, Lauer-Fischer, Optipharm und Pharmatechnik standen Lösungsansätze für verschiedene Problemstellungen zur Verfügung. So informierte z. B. Lauer-Fischer am Messestand unter anderem zu CGM Genius® - dem Lauer-Fischer-Tool für die einfache und eigenständige Erstellung von professionellen, integrierten Digitalkampagnen. Ein weiteres Thema war der Medikationsplaner MediPlanOnline®, der Apotheke, Arzt und Pflegeeinrichtung vernetzen soll und einen Zugriff auf die Medikationsdaten und alle weiteren relevanten Patienteninformationen ermöglicht. Im Zentrum des Pharmatechnik-Auftritts standen Kernthemen wie die innovative Warenwirtschaft IXOS, die digitale Prozessoptimierung mit dem optimierten Management-Report (MMR), die Lagerautomatisierung K2-m sowie neue Digitalisierungskonzepte. „Virtuelle Präsentationskonzepte wie apoTV und die digitale Sichtwahl gestalten die Apotheke schon heute. Durch den Einsatz digitaler Technologien können Produkte, Beratung, Dienstleistungen und die Apotheke individuell inszeniert werden“, betont in diesem Zusammenhang Gregor Malajka, Leitung Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung bei Pharmatechnik. Veranstaltungs-Tipp: Für alle, die es nicht zur Interpharm geschafft haben, bietet Pharmatechnik von Mai bis Juni beim Sommerevent „Future’n‘motion – der digitale Marktplatz für Ihre Apotheke“ Gelegenheit, sich von den Messehighlights vor Ort zu überzeugen.

Bei awinta standen auf der Interpharm insbesondere Innovationen rund um eine effektive und erfolgreiche Kundenbindung in der Apotheke im Fokus. Unterstützung beim Aufbau und Erhalt eines Stammkundenkreises bietet awinta mit zahlreichen Produkten und Dienstleistungen. Neben Modulen für Prämien- und Rabattaktionen liefern beispielsweise Zusatztools wie BestVK wichtige Kennzahlen, die den Apotheker bei der richtigen Preisfindung unterstützen. Am HV helfen Produkte wie der Apo-Tipp, mit dem das Apothekenpersonal gestützt über Einspielungen am Kassenbildschirm therapieergänzende Zusatzempfehlungen abgeben kann und für einen gelungenen Online-Auftritt sorgen die E-Commerce-Lösungen e-ffizin und aFon.

„Technologien wie die digitale Sichtwahl dürfen die Beratung in der Apotheke nicht ersetzen, sondern sollen vielmehr dazu dienen, Beratungsdienstleistungen zu kommunizieren“, betonte Thomas Böse, Geschäftsführer der adcommander GmbH auf der Interpharm. Die klassische digitale Sichtwahl kann bei adcommander daher mit digitalen Plakaten kombiniert werden, auf denen z. B. besondere Dienstleistungen der Apotheke wie Blutdruckmessung oder Milchpumpenverleih dargestellt sind. Apotheken können dabei auf einen Bilderpool zurückgreifen und auch eigene Bilder integrieren. Die Steuerung der Sichtwahl erfolgt webbasiert – Änderungen lassen sich somit jederzeit und von überall vornehmen – ggf. auch aus dem Urlaub.

Eng verknüpft mit der Warenwirtschaft ist die Arzneimittellagerung und -präsentation. Lösungen hierfür präsentierten auf der Interpharm Unternehmen wie Apostore, Becton Dickinson (Rowa) und Gollmann. „Wir stehen für besondere Lösungen“, wurde am Stand von Apostore betont. Das Ziel des Unternehmens ist es, für jede Apothekengröße und jede bauliche ­Gegebenheit einen passenden Kommissionierautomaten anzubieten. „Wenn die klassische Arzneimittelausgabe nicht passt, bauen wir auch mal ein Rohrpostsystem oder eine Wendelrutsche ein“, nannte Peter Schütz zwei Beispiele für das individuelle Vorgehen des Unternehmens. Ein wichtiges Thema bei Rowa ist bereits seit einiger Zeit die Verknüpfung der Kommissionierautomaten mit der digitalen Sichtwahl. Als Neuerung hierfür wurde ein Analysetool entwickelt, das der Apotheke Informationen darüber liefert, welches Produkt der Sichtwahl wie oft angeklickt und wie oft es tatsächlich ausgelagert wurde. Weiterhin gibt es für die Sichtwahl mittlerweile eine Gruppenfunktion, über die Filialverbünde einfach gesteuert werden können.

Gollmann Kommissioniersysteme präsentierte auf der Interpharm unter dem Motto „Einfach. Kompakt. Lagern.“ den in Länge, Höhe und Breite frei konfigurierbaren Kommissionierautomaten GO.compact. Er erfüllt laut Unternehmen individuelle Anforderungen an Funktionalität und bietet maximale Raumausnutzung bei ge­ringem Umbau aufwand.

Foto: DAZ/Lennart Preiss

Gut zu wissen

Für Medizinproduktehersteller, Apothekeneinrichter und Dienstleister rund um die Apotheke bot die Interpharm wieder eine interessante Präsentationsmöglichkeit. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Der Anbieter von Importarzneimitteln CC Pharma nutzt die pharma­zeutische Ausstellung z. B. gerne als Kontaktbörse. Informationen gab es am Stand unter anderem zur CC-Pharma-Audio-Podcast-Reihe Ohrenblick! Onkologie im Fokus. Hier werden Fragen wie „gibt es Bioverfügbarkeitsprobleme bei unterschiedlichen Arzneimitteln?“, „wann ist die richtige Einnahmezeit?“ und „wann bin ich wirklich nüchtern?“ beantwortet. Und als Apothekenteam erhält man Antworten auf die Frage, was man seinen Kunden empfehlen kann.

Am Stand von HiperScan wurde unter anderem das Zubehör- und Produktportfolio von Apo-Ident präsentiert.

Gako International informierte über die Unguator-Technologie und die verschiedenen Support-Angebote des Unternehmens.

Bei Baufeld & Partner stand die ­Kennzahlenanalyse im Fokus, mit der die Apotheke mehr Frequenz, eine Spannen- und Ertragsverbesserung erzielen und Werbung gezielter schalten kann.

Trendig ging es an den Ständen von Belsana und Compressana zu. Beide Anbieter von Kompressionsprodukten zeigten auf der Interpharm aktuelle Trendfarben für Kompressionsstrümpfe.

Medivere informierte über neu im Sortiment befindliche Tests wie den Darm-Mikrobiom-Stuhltest zur Bestimmung des humanen intestinalen Mikrobioms mittels Genomsequenzierung der Darmflora. Der Test kann Hinweise auf eine Reihe von Erkrankungen liefern, denn Störungen des Mikrobioms gelten als Risikofaktoren z. B. für Reizdarmsyndrom, metabolische Krankheiten wie Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankungen, Adipositas oder Fettstoffwechselstörungen, Autoimmunkrankheiten wie Allergien oder Psoriasis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, maligne Erkrankungen und sogar neurologisch-psychiatrische Erkrankungen.

Apothekeneinrichter Rolf Rissel zeigte auf der Interpharm, wie sich die virtuelle Sichtwahl optimal in die Apotheke integrieren lässt und welche Effekte mit modernen Werkstoffen und Lichtkonzepten erreicht ­werden können.

Caelo hatte Neuigkeiten aus seinem breit gefächerten Angebot an Rezeptursubstanzen mit nach Bonn gebracht, z. B.: kaltgepresstes Rizinusöl, das sich als Bestandteil von Kosmetika zunehmender Beliebtheit erfreut. Apropos breit gefächert: Ab Mitte ­April steht der Rezepturfächer von Caelo in der 5. Auflage zur Verfügung und kann über den Großhandel bezogen werden.

Erholung für müde Messebesucher bot schließlich der Stand von brainLight. Wem die Füße vom Herum­laufen wehtaten, der konnte sich hier in eines der Entspannungssysteme setzen und sie hochlagern.

Wir hoffen, allen, die in Bonn waren, hat die Ausstellung Spaß gemacht und für neue Anregungen und In­formationen gesorgt. Die nächste Ausstellung findet im Rahmen der ­Interpharm 2018 in Berlin statt – wir freuen uns auf alle, die (wieder) dabei sind! |

Fotos: DAZ/Alex Schelbert

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