DAZ aktuell

Gemeinsam anpacken

Andreas May, Erster Vorsitzender der Apothekengewerkschaft ADEXA

Foto: ADEXA
Andreas May

Das Jahr 2016 hat uns mit dem EuGH-Urteil einen großen Brocken vor die Füße gerollt, der in diesem Jahr mit vereinten Kräften aus dem Weg geräumt werden muss! ADEXA sieht sich hier Seite an Seite mit der ABDA in der Forderung nach einem Rx-Versandverbot – aber auch einer besseren Vergütung der Apotheken, die mit einer erhöhten Rezeptur- und BtM-Pauschale ja noch lange nicht am Ziel wäre.

Das heißt aber nicht, dass bis dahin alle Zukunftsvisionen, alle tarifpolitischen Ziele und Notwendigkeiten auf Eis gelegt werden sollten. Denn die öffentlichen Apotheken müssen gerade jetzt zeigen, wie gut sie beraten, wie gut ihre Rezeptur und ihre Kompetenzen beim Thema Multimedikation sind und wie unverzichtbar ihr Nacht- und Notdienst ist. Und zwar flächendeckend – auch am Stadtrand, auf dem Land und in der Kleinstadt! Dafür ist zudem das Gespräch mit den Kunden wichtig, mit Freunden und Bekannten als Multiplikatoren, mit Kommunal­politikern und anderen Heilberuflern, mit Pressevertretern usw.

Gute Kommunikation und gute Leistungen durch entsprechend motivierte Angestellte – das geht nur in einer wertschätzenden Atmosphäre und in einer ausreichenden Personalstärke! Und dieser positive, sorgsame Umgang mit den Mitarbeitern ist zum ­einen für das bestehende Apothekenteam wichtig, damit die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ihrem Arbeitsplatz treu bleiben. Zum anderen ist es auch das richtige und nötige ­Signal an den potenziellen Berufsnachwuchs, sich für einen Apothekenberuf und nach Studien- bzw. Ausbildungsende für die öffentliche Apotheke zu entscheiden.

Also: gemeinsam anpacken und den Stein wegrollen! |

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