Gesundheitspolitik

Engpässe im Fokus

Pro Generika startet Plakatkampagne

BERLIN (ks) | Während die Sondierungsgespräche weitergehen (s. Artikel "Apothekenthemen müssen weiter sondiert werden") rückt der Branchenverband Pro Generika das Problem der Arzneimittel-Lieferengpässe mit einer Plakataktion in den Fokus.

„Was ist härter als jede Therapie? Keine Therapie!“ Mit diesem Slogan will Pro Generika die Aufmerksamkeit der Politik auf das Thema Lieferengpässe lenken. Das neue Motiv wird seit 1. November im Regierungsviertel, im Berliner Flughafen Tegel und an weiteren ausgewählten Orten plakatiert. „Wir führen unsere Kommunikationskampagne jetzt fort, um auch beim neu gewählten Parlament für die gesetzliche Umsetzung unserer Vorschläge zu werben“, erklärt Pro-Generika-Geschäftsführer Bork Bretthauer. Auf den Plakaten finden sich drei zentrale Forderungen des Verbandes:

  • keine exklusiven Rabattverträge mit nur einem Hersteller,
  • keine Rabattverträge bei „versorgungskritischen“ Wirkstoffen,
  • Vereinbarung einer „Guten Einkaufspraxis“ in Kliniken.
Plakat: Pro Generika

Zu der Aktion gehört die Website engpass-verhindern.progenerika.de, auf der Apotheken u. a. auch Info­flyer zum Auslegen bestellen können. |

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