Gesundheitspolitik

Skonti-Entscheidung erst im Herbst

Bundesgerichtshof verkündet sein Urteil am 5. Oktober – keine Tendenz erkennbar

KARLSRUHE (wes) | Gespannt schauten Apotheker und pharmazeutische Großhändler am vergangenen Donnerstag nach Karlsruhe. Um 12 Uhr mittags verhandelte der Bundesgerichtshof (BGH) dort über die Frage, ob die Großhändler den Apotheken Preisnachlässe einräumen dürfen, die über ihrer eigenen variablen Marge von 3,15 Prozent auf den Hersteller­abgabepreis liegen – und ob gegebenenfalls Skonti bei dieser Rabattgrenze beachtet werden müssen. Entsprechend groß war der Andrang im Gerichtssaal: Neben Journalisten und Verfahrensbeteiligten waren vor allem Vertreter verschiedener pharmazeutischer Großhandlungen anwesend. Doch die mit Spannung erwartete Entscheidung fiel am Donnerstag nicht. Nachdem zuerst ein Verkündungstermin für 16 Uhr angekündigt war, kam kurz darauf die knappe Mitteilung: Die Bundesrichter verkünden ihr Urteil am 5. Oktober, 9 Uhr. Bis dahin darf der beklagte Großhändler AEP ­seine bisherigen Konditionen auf jeden Fall weiterhin gewähren.

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