Wirtschaft

Poker um Stada geht weiter

dpa-AFX | Die Übernahme des Arzneimittelherstellers Stada durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven für 5,3 Milliarden Euro gestaltet sich nach Informationen aus Finanzkreisen äußerst zäh. Inzwischen fürchteten die Investoren, dass der geplante Kauf am Ende noch platzen könnte. Damit der Deal zustande kommt, müssen 75 Prozent der Aktionäre zustimmen. Die erste Übernahmefrist läuft bis 8. Juni. Die Nidda Healthcare Holding veröffentlichte am Donnerstag den neuesten Zwischenstand. Demnach wurden bisher 9,56 Prozent der Stimmrechtsanteile an Stada angedient. Die Frist kann nur verlängert werden, wenn die angepeilte Mindestannahmeschwelle erreicht wird. Die Stada-Aktie reagierte am frühen Donnerstagnachmittag kaum auf die Skepsis in den Finanzkreisen. Das Papier gab mit einem Minus von 0,34 Prozent auf 64,18 Euro moderat nach. |

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