DAZ aktuell

Um Unterschrift wird gebeten

ABDA-Unterschriftenaktion ist angelaufen

BERLIN (abda/ral) | Der Startschuss für die Unterschriftenaktion, die die ABDA als Reaktion auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Arzneimittelpreisbindung ini­tiiert hat, ist gefallen. Seit dem 20. Dezember sollen Apotheker bundesweit ihre Kunden aufrufen, für den Erhalt der flächendeckenden Versorgung durch Präsenzapotheken zu unterschreiben.
Foto: ABDA
Bitte unterschreiben Die ABDA-Unterschriftenaktion als Reaktion auf das EuGH-Urteil hat begonnen. Die ABDA fordert alle Apothekenteams auf, sich daran zu beteiligen.

„Wir wollen ein starkes Signal an die Politik senden und zeigen, dass der Wunsch nach dem Erhalt unserer guten Versorgungsstruktur in der Bevölkerung groß ist“, sagte Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, anlässlich des Starts der Unterschriftenaktion. Er forderte alle Apothekenteams auf, sich an der Maßnahme zu beteiligen: „Es ist wichtig, dass die Kolleginnen und Kollegen mit ihren Patienten ins Gespräch kommen. Es ist wichtig, dass sie die Konsequenzen des EuGH-Urteils vom 19. Oktober erklären. Und es ist wichtig zu erläutern, warum wir ein Gesetz brauchen, das den Versandhandel wie in den meisten anderen europäischen Ländern auf nicht verschreibungspflich­tige Medikamente begrenzt.“

Die Aktion soll bis zum 1. März 2017 laufen. Weitere Informationen:www.abda.de und www.wir-sind-ihre-Apotheken.de. |

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