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Kurz gemeldet: Kartellamt genehmigt Großhandels-Fusion; Leukoplast-Hersteller wechselt Besitzer; Phoenix macht mehr Umsatz; DGSFG und apoBank kooperieren

Kartellamt genehmigt Großhandels-Fusion

Die Apothekergenossenschaft Noweda darf ihren Wettbewerber Ebert + Jacobi übernehmen. Das Bundeskartellamt gab am 20. Dezember den Zusammenschluss frei. Durch die Übernahme erhält Noweda einen Marktanteil von gut 21 Prozent. Neben dem Hauptsitz von Ebert + Jacobi in Würzburg übernimmt Noweda auch die Niederlassungen in Heidenheim an der Brenz sowie die Tochterunternehmen spangropharm in Nordhessen und Ebert + Jacobi Finze in der Oberpfalz. Der Verbund rückt damit bundesweit hinter Phoenix auf die zweite Position im Pharmagroßhandel auf, gefolgt von Gehe, Sanacorp und Alliance Healthcare.

Leukoplast-Hersteller wechselt Besitzer

Nach vier Jahren verkauft der schwedische Finanzinvestor EQT den Hamburger Leukoplast-Hersteller BSN Medical mit sattem Gewinn weiter. EQT habe eine Vereinbarung mit der Aktiengesellschaft Svenska Cellulose (Tempo, Cewa) über den Verkauf für 2,74 Mrd. Euro unterzeichnet, teilte der Finanzinvestor mit. Das Geschäft muss noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden und soll im 2. Quartal 2017 abgeschlossen sein. EQT hatte das Unternehmen im August 2012 für 1,8 Mrd. Euro erworben. Nach Angaben von EQT hat BSN 2015 einen Umsatz von mehr als 860 Mio. Euro erzielt und beschäftigt weltweit mehr als 6000 Mitarbeiter.

Phoenix macht mehr Umsatz

Der Umsatz der Phoenix group ist in den ersten drei Quartalen 2016 um 661,9 Mio. Euro auf 18 Mrd.Euro gewachsen. Dies entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem Referenzzeitraum des Vorjahres. Das Plus resultiert dem Unternehmen zufolge im Wesentlichen aus dem Kauf der niederländischen Mediq-Apotheken sowie dem Nord- und Ost­europageschäft. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag in den ersten drei Quartalen bei 294,6 Mio. Euro und damit 45,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkurseffekte, die Übernahme- bzw. Integrationskosten der Mediq und Sondereffekte aus Steuerprüfungen für Vorjahre lag das EBITDA mit 337,1 Mio. Euro nur noch 8,3 Mio. Euro unter Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern ging von 154,8 Mio. Euro auf 143,4 Mio. Euro zurück.

DGSFG und apoBank kooperieren

Die deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und die Deutsche Gesellschaft selbstständiger Fachberater für das Gesundheitswesen e. V. (DGSFG) ­haben ihre Zusammenarbeit angekündigt. Beide Partner sind spezialisiert auf die Beratung von ­Heilberuflern und wollen nun voneinander profitieren. Neben fachlichem Austausch und ab­gestimmter Beratung und Be­gleitung, sollen Konzepte die Sicherheit und Bearbeitung der Projekte der gemeinsamen Mandanten erhöhen.

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