DAZ aktuell

Siemsen verzichtet „schweren Herzens“

Hamburger Kammerpräsident kandidiert doch nicht um ABDA-Präsidentschaft

STUTTGART (wes) | Kai-Peter Siemsen, Präsident der Apothekerkammer Hamburg, zieht seine Kandidatur bei der Wahl des ABDA-Präsidenten zurück. In der aktuellen politischen Lage „braucht es eine geschlossene Front der berufsständischen Vertreter“, erklärt er dazu.
Foto: DAZ
Kai-Peter Siemsen tritt nicht an. In der aktuellen Lage sollen keine Ressourcen durch Wahlkampf gebunden werden.

Das EuGH-Urteil zu den Boni der ausländischen Versandapotheken (s. S. 20 dieser DAZ) sei ein Angriff auf das deutsche Gesundheitswesen. Es be­stehe größte Gefahr für die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln durch die wohnortnahe, inhabergeführte Apotheke, schreibt Siemsen. Deswegen habe er sich schweren Herzens zum Verzicht auf seine Kandidatur entschieden. „Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, insbesondere da zahlreiche Mitgliedsorganisationen, aber auch zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker vor Ort Hoffnungen in meine Kandidatur gesetzt und mich und mein Vorhaben deutlich unterstützt haben“, so Siemsen. Doch ein „Wahlkampf“, aber auch nur die schon begonnenen Diskussionen zur Wahl „binden Ressourcen im Berufsstand, die wir jetzt geschlossen an anderer Stelle einsetzen sollten.“ |

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