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Apotheker ohne Grenzen in Haiti

Das Hilfswerk ist nach dem schweren Hurrikan vor Ort

STUTTGART (wes) | Nachdem Haiti Anfang Oktober von dem schweren Hurrikan Matthew heimgesucht wurde, ist das Hilfswerk Apotheker ohne Grenzen (AoG) in dem Land aktiv. Viele Gegenden sind verwüstet, hunderte Menschen starben. Die Lage ist vielerorts immer noch chaotisch, wie AoG-Geschäftsführerin Eliette Fischbach erklärt.

Das Einsatzgebiet des AoG-Teams ist im Süden der Insel aktiv, der besonders schwer getroffen wurde. Wie Fischbach auf DAZ.online erklärte, leben in der Region rund 80.000 Menschen, viele von ihnen nicht in Städten, sondern im Hinterland. Zusammen mit einer amerikanischen Hilfsorganisation als medizinischem Partner werde dort ein Lager aufgebaut, in dem die Apotheker ohne Grenzen die Apotheker bestücken werden. „Mobile Teams mit Krankenschwestern werden zusammen mit unseren Apothekern in die Regionen gehen, wo die Menschen seit dem Hurrikan noch keinen Arzt gesehen haben“, sagte Fischbach.

Ein großes Problem in Haiti sei die Cholera, die nach dem Erdbeben von 2010 – von dem sich das Land bis heute nicht erholt hat – wieder eingeschleppt worden war. Fischbach: „Durch den Hurrikan wurde sauberes mit verschmutztem Wasser vermischt, was zu einem Anstieg der Cholera-Fälle geführt hat.“ Die AoG-Teams hätten deswegen neben dem „normalen“ medizinischen Kit, mit vielen in solchen Einsätzen notwendigen Arzneimitteln, auch ein Cholera-Kit dabei. |

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