Arzneimittel und Therapie

Antikörper reduziert Plaques

Wirksamkeit bei Alzheimer fraglich

ms | Die Gabe des Antikörpers Aducanumab führte in einer Phase-Ib-Studie bei Patienten mit Alzheimer zu einer verringerten Größe der β-Amyloid-Plaques.
Foto: Juan Gärtner – Fotolia.com

Die β-Amyloid-Hypothese ist eine der bekanntesten möglichen Erklärungen, wie die neurodegenerative Entwicklung bei Alzheimer-Patienten zustande kommt. Eine Therapie, die die Plaques beseitigt und zu einer klinischen Besserung führt, würde diese These bestätigen. Frühere Versuche waren nicht erfolgreich. Nun wurde der Antikörper Aducanumab in einer frühen Phase-Ib-Studie bei insgesamt 165 Patienten getestet. Mittels Florbetapir-Positronen-Emissions-Tomographie wurde ein Rückgang der Ablagerungen im Gehirn beobachtet. Ein Fortschreiten der Symptome wurde reduziert. Die klinische Entwicklung von Aducanumab ist direkt in die Phase III übergegangen. Für die Studien ENGAGE und EMERGE werden derzeit Probanden rekrutiert. |

Quelle

Sevigny J et al. Nature 2016;537(7618):50–56

Das könnte Sie auch interessieren

Aducanumab gibt sich im Kampf gegen Alzheimer nicht geschlagen

Totgesagte leben länger

US-amerikanische Forschungsunternehmen wollen die Krankheit ursächlich bekämpfen

85 Wirkstoffe gegen Alzheimer auf dem Prüfstand

... und Neuigkeiten zur nicht-alkoholischen Fettleber

Eine Innovation gegen Alzheimer ...

Kein Zulassungsantrag für Alzheimer-Medikament Solanezumab

Erhoffter Erfolg blieb aus

Neuer Ansatz zur Alzheimer-Therapie

Selektive Hemmung der β-Sekretase in Endosomen

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.