Aus der Hochschule

Sponsoren loben spezielles Lernangebot

Frankfurter Pharmazie veranstaltete 17. Sommerschule in Aigen

Ende Juni 2016 war es wieder so weit: Die Fahne der Goethe-Universität Frankfurt am Main wehte vor dem Rathaus in Aigen im Ennstal (Steiermark), und ein großes Banner wies auf die Sommerschule der Frankfurter Pharmazie hin. Zum nunmehr 17. Mal fand vom 25. Juni bis 2. Juli 2016 die Sommerschule der Frankfurter Pharmazie in ­Aigen statt. 48 Studierende des 4. Fachsemesters lernten dort – fernab vom Routinelehrbetrieb – eine Woche lang in Klausur.

Seit 18 Jahren ist es gute Tradition, dass Lehrende und Lernende der Frankfurter Pharmazie sommers und winters jeweils eine intensive Arbeitswoche im Puttererschlössl, einem Jugendgästehaus in Aigen, verbringen. Dadurch werden einerseits die Ergebnisse der Frankfurter Pharmaziestudierenden im 1. Staatsexamen verbessert. Andererseits erleben die Studierenden ihre Kommilitonen sowie ihre Dozenten in einem ganz anderen Umfeld und in einer entspannten Atmosphäre. Dieses Lernangebot wird von den Studierenden intensiv genutzt, sodass die Sommer- bzw. Winterschule mittlerweile ein fester Bestandteil des Frankfurter Pharmaziestudiums ist.

Besuch von Sponsoren und Förderern

Für die routinierte Abwicklung und nachhaltige finanzielle Unterstützung der Studienfahrt durch Einwerben von Spenden ist der gemeinnützige Verein Frankfurter Pharmazieschule e. V. verantwortlich. Derzeitiger Hauptsponsor ist die Apotheken-Rechen-Zentrum GmbH Darmstadt. Ein leitender Mitarbeiter des ARZ, Ralf Geldhäuser, konnte sich in diesem Sommer davon überzeugen, dass das gespendete Geld sehr gut angelegt ist, und nutzte die Gelegenheit, um den Studierenden das ARZ und dessen Angebote für selbstständige Apotheker kurz vorzustellen.

Auch die Biotest AG in Dreieich unterstützt seit einigen Jahren die Studienfahrt. Ein weiterer institutioneller Spender ist der Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität e. V., deren stellvertretende Vorsitzende, Dr. Friederike Lohse, es sich nicht nehmen ließ, sich zusammen mit ihrem Partner Jürgen Fitschen vor Ort von Konzept und Durchführung der Studienfahrt zu überzeugen. In einem Grußwort lud sie die Studierenden dazu ein, nach dem Abschluss ihres Studiums Mitglieder des Fördervereins zu werden, um ihre Verbundenheit zur Universität zu zeigen.

Foto: Zündorf
Die Teilnehmer der diesjährigen Frankfurter Sommerschule in Aigen im Ennstal vor dem Puttererschlössl.

In doppelter Mission kam die Literaturwissenschaftlerin Dr. Dania Hückmann ins Puttererschlössl. Einerseits repräsentierte sie den Privatsponsor Familie Hückmann, andererseits spannte sie mit einem interessanten Vortrag zu Goethes „Wahlverwandtschaften“ einen Bogen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Für die Studierenden war dies ein neuer, spannender Aspekt, der intensiv diskutiert wurde.

Als weiterer prominenter Gast dieser Sommerschule konnte die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff, begrüßt werden. In einer kurzen Rede nahm sie Bezug auf ihre ­eigenen Summer-School-Erfahrungen im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich und lobte das Engagement der Frankfurter Pharmazie.

Was außer dem Unterricht noch geboten wurde

Das Programm, das den Studierenden in dieser Sommerschule geboten wurde, umfasste ein straffes Lernpensum von 40 Unterrichtsstunden sowie ein sportliches und kulturelles Angebot. Dabei begannen die Tage für viele schon um 6 Uhr morgens mit einer Runde Jogging oder einer Erfrischung im angenehm temperierten Putterersee, um den Kopf für neue Wissens­inhalte frei zu bekommen.

Ein wichtiger Termin war diesmal das Spiel der deutschen Fußballmannschaft bei der Europameisterschaft, auf den das Unterrichtsprogramm abgestimmt wurde. Am vierten Tag bildete eine rasante Rafting-Tour auf der Salza eine sportliche Attraktion. Alle Teilnehmer waren begeistert, dass auch die Gäste Hückmann, Lohse und Fitschen mit im Boot waren. Abends klang der erlebnisreiche Tag mit einem zünftigen Grillfest aus, zu dem der Bürgermeister von Aigen, Raimund Hager, das Bier spendierte. Ein weiteres sportliches Highlight war das von studentischer Seite perfekt organisierte Volleyballturnier, bei dem acht Mannschaften bei hochsommer­lichen Temperaturen gegeneinander antraten.

Kulturelle Höhepunkte waren ein halbtägiger Ausflug in die steirische Metropole Graz und der Besuch der größten Klosterbibliothek der Welt im Benediktinerkloster Admont.

Den traditionellen Abschluss bildete ein „Ripperl-Essen“ beim Kirchenwirt in Aigen, an dem auch der Bürgermeister Raimund Hager und die Wirtin des Puttererschlössls, Elisabeth Dornbusch, teilnahmen. Dieses Essen wird seit einigen Jahren von Bettina Langenberg, einer engagierten „Freundin der Frankfurter Pharmazieschule“, gestiftet. Die Studierenden bedankten sich am Abschlussabend überaus herzlich für das Engagement der Lehrenden, Organisatoren und Sponsoren der Sommerschule.

Engagierte Hochschullehrer

Seit etlichen Jahren wird die Sommerschule von den Professoren Manfred Schubert-Zsilavecz, Dieter Steinhilber, Michael Karas, Robert Fürst, Jochen Klein sowie den Dozenten Mario Wurglics, Matthias Wacker und Ilse Zündorf als Lehrpersonen getragen. Unterstützt werden sie von den Doktoranden Sun-Yee Cheung und Michael Rühl. Die organisatorische Leitung liegt bei Prof. Karas und seiner Mitarbeiterin Kathrin Cartsburg. Erstmals in dieser Sommerschule konnte der Mitbegründer der Frankfurter Pharmazieschule, Senior-Prof. Theo Dingermann, nicht an der Studien­woche teilnehmen. Als Neuzugang in der Runde der Hochschullehrer wurde der vor einem Jahr berufene Professor Stefan Knapp herzlich willkommen geheißen.

Die Hochschullehrer der Frankfurter Pharmazie wünschen ihren Studierenden alles Gute und viel Erfolg im 1. Staatsexamen!

Fotos im Internet

Wie immer wurden alle Aktivitäten während der Sommerschule in zahlreichen Fotos dokumentiert und auf der Homepage der Pharmazieschule veröffentlicht: www.uni-frankfurt.de/53344260/S_W-Schule. |

Dr. Ilse Zündorf und Prof. Robert Fürst

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