Wirtschaft

Steigt Sanofi bei Actelion ein?

Abrupter Rückzug von Johnson & Johnson

cha | Nachdem sich der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson abrupt aus dem Kampf um das Schweizer Biotechnologieunternehmen Actelion zurückgezogen hat, gilt jetzt der französische Pharmakonzern Sanofi als Favorit für eine mögliche Übernahme.

Sanofi könnte bis zu 30 Mrd. Dollar (entspricht etwa 28,2 Mrd. Euro) für die Schweizer Actelion bezahlen – über diese Zahl wird laut einem Bericht der Frankfurter ­Allgemeinen Zeitung derzeit spekuliert. Das Angebot von Johnson & Johnson soll bei rund 27 Mrd. Dollar gelegen haben.

Für den deutschen Markt sind diese Entwicklungen insofern interessant, als weite Teile des ehema­ligen Hoechst-Konzerns seinerzeit über den Kauf von Aventis von Sanofi übernommen wurden. Der Sitz von Sanofi Deutschland ist im Industriepark Höchst bei Frankfurt, dort sind rund 7300 Mitarbeiter in Forschung & Entwicklung, Produktion & Fertigung sowie in der Verwaltung beschäftigt.

Firmengründer will Eigenständigkeit wahren

Die Übernahme durch Johnson & Johnson soll vor allem auch daran gescheitert sein, dass der Vorstandsvorsitzende von Actelion Jean-Paul Clozel, der das Unternehmen mitbegründete und Großaktionär ist, auch nach einer eventuellen Übernahme die Kontrolle behalten möchte. Es heiße, so die FAZ weiter, dass Clozel mit harten Bandagen kämpfe, wie der Ausstieg von Johnson & Johnson zeige. Actelion machte im vergangenen Jahr bei 2 Mrd. CHF Umsatz einen Gewinn von 552 Mio. CHF. |

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