Gesundheitspolitik

Apothekerberuf bei Ausländern beliebt

Stuttgart (jb) | Wer in Deutschland mit einem ausländischen Abschluss als Apotheker arbeiten will, braucht die staatliche Anerkennung der Approbation bzw. Berufserlaubnis. Ob diese erteilt wird, entscheiden die zuständigen Behörden der Bundesländer.

Der Apothekerberuf stand laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2015 mit 348 Anträgen auf Platz sieben der Berufe, für die ausländische Bewerber eine Anerkennung anstrebten. Spitzenreiter sind Gesundheits- und Krankenpfleger (5937), gefolgt von Ärzten. Die ärztliche Approbation wurde 5271-mal von Zuwanderern beantragt. Insgesamt 74,2 Prozent der 2015 gestellten Anträge auf Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation bezogen sich auf die reglementierten Berufe, also Berufe, die ohne Anerkennung nicht ausgeübt werden dürfen. Die Ablehnungsquote in diesem Bereich (d. h. Bescheide, die weder eine volle bzw. teilweise Gleichwertigkeit bescheinigen noch die Auflage einer Ausgleichsmaßnahme anordnen) lag 2015 bei 2,4 Prozent, bei nicht-reglementierten bei 3,4 Prozent. |

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