Wirtschaft

Verkauft Bayer?

Dermatologie und Radiologie könnten Monsanto finanzieren

wes | Die Gerüchte, Bayer könnte zur Finanzierung der Monsanto-Übernahme auch Teile seines lukrativen Pharmageschäfts verkaufen, verstummen nicht – trotz der Dementis aus Leverkusen. Am 28. September meldete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ), Bayer suche „konkret einen Käufer“ für einen Teil seiner Hautprodukte. Die FAZ nennt dabei die Azelainsäure-Präparate Finacea® und Skinoren® sowie das in den USA vertriebene Kortison-Präparat Desonate® (Desonid). Einen Verkauf der OTC-Marke Bepanthen® hatte ein Bayer-Sprecher gegenüber der AZ ausgeschlossen.

Während für den Verkauf der dermatologischen Produkte laut FAZ schon eine Bank beauftragt wurde, sei die Entscheidung über einen Verkauf der Radiologie-Sparte noch nicht endgültig. Hier geht es laut der Zeitung um Kontrastmittel (Ultravist®, Gadovist®), Zubehör für Computertomografie und EDV-Systeme.

Während Bayer für diese Sparte bis zu 3,2 Mrd. Euro Erlös er­warten könnte, würden die Hautprodukte knapp eine Milliarde einbringen, schreibt die FAZ. Die Monsanto-Übernahme kostet ­Bayer etwa 57 Mrd. Euro. |

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