Wirtschaft

Zwei Milliarden Dollar für Yasmin®

Bayer entschädigt 17.500 Frauen

ts | Bislang hat sich Bayer in den USA mit 17.500 Frauen wegen angeblicher Gesundheitsschäden durch Verhütungsmittel geeinigt, etwa 2300 Fälle sind anhängig.

Die Auseinandersetzungen mit Frauen in den USA um die Verhütungspillen Yasmin® und Yaz®sowie deren generische Versionen kommen Bayer teuer zu stehen: Wie das Unternehmen in seinem Jahresabschluss 2015 mitteilt, habe es bis zum 25. Januar 2016 ohne Anerkennung einer Haftung mit etwa 10.300 Anspruchstellerinnen Vergleiche für Erkrankungen infolge von venösen Blutgerinnseln im Volumen von rund 2,04 Mrd. US-Dollar geschlossen. Zudem hat der Konzern sich mit etwa 7200 Anspruchstellerinnen auf Zahlungen von rund 21,5 Millionen US-Dollar wegen Schädigungen der Gallenblase geeinigt.

Auch die Hormonspirale Mirena® bereitet Bayer in den USA Ärger: Bis zum 25. Januar 2016 seien dem Konzern die Klagen von etwa 3500 Anwenderinnen zugestellt worden.

Klagen liegen auch aus anderen Ländern vor; so läuft derzeit vor dem Landgericht Waldshut-Tiengen ein Zivilprozess wegen Gesundheitsschäden durch Yasminelle®. |

0 Kommentare

Kommentar abgeben

 

Ich akzeptiere die allgemeinen Verhaltensregeln (Netiquette).

Ich möchte über Antworten auf diesen Kommentar per E-Mail benachrichtigt werden.

Sie müssen alle Felder ausfüllen und die allgemeinen Verhaltensregeln akzeptieren, um fortfahren zu können.