Prisma

Zehn Prozent Windenergie

Europas Stromproduktion wird langsam grün

cae | In Europa waren Ende 2014 Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 134 Gigawatt installiert. Deutschland hat daran einen Anteil von 39,2 GW und stand im vergangenen Jahr auch bei den Neuinstallationen an der Spitze (5,3 GW von 12,8 GW in ganz Europa).
Foto: simonographie – Fotolia.com

drehen sich zur Stromproduktion.

Auf den nächsten Plätzen folgen Spanien mit 23 GW und Großbritannien mit 12,4 GW, das den zweitgrößten Neubau im letzten Jahr verzeichnet (1,7 GW) und darüber hinaus weltweit die Statistik beim Bestand und Neubau von Offshore-Windkraftanlagen anführt (4,5 GW bzw. 0,8 GW). Schweden belegt den dritten Platz beim Neubau in Europa (1,1 GW) und hat mit einem Bestand von 5,4 GW seinen Nachbarn ­Dänemark (4,8 GW), das Pionierland der Windenergie, überholt. Auch Österreich erschließt sein Windkraftpotenzial und rangiert derzeit mit 2,1 GW (Neubau 0,4 GW) vor Belgien und Griechenland, aber hinter Irland, den Niederlanden und Portugal. Dagegen stagniert die Schweiz bei mageren 60 MW und liegt nur knapp vor Luxemburg.

Die globale Statistik weist einen Bestand von 369,6 GW und einen Neubau von 51,5 GW aus. Davon entfallen auf China 114,8 GW bzw. 23,4 GW. Nordamerika nimmt jeweils Platz 3 ein (75,6 GW bzw. 6,7 GW).

Sämtliche Windkraftanlagen in der Europäischen Union (128,8 GW) würden in einem Jahr mit durchschnitt­lichem Wetter 284 TWh Strom er­zeugen, was 10,2 Prozent des Stromverbrauchs entspricht. Die Offshore-Anlagen allein (8 GW) würden 29,6 TWh produzieren. |

Quelle: Wind in power, 2014 European statistics; www.ewea.org, Februar 2015

Global wind statistics 2014; www.gwec.net, 10.2.2015©

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