Apotheke und Markt

Depressionen erkennen, verstehen und beraten

Schwierige Apothekenkunden – Naturmedizin kann helfen

jz | Vier Millionen Menschen in Deutschland leiden laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe an Depressionen, also rund fünf Prozent der Bevölkerung. Wie können sie optimal beraten und behandelt werden? Um die Wünsche und Erwartungen Betroffener besser zu verstehen, hat der Naturmedizin-Hersteller Pascoe beim Kölner Rheingold Institut eine Studie in Auftrag gegeben, die er am 21. Januar in Berlin vorstellte. Die Herausforderung für Heilberufler besteht demnach darin, beschriebene Beschwerden richtig zu dekodieren und mit viel Feingefühl auf Betroffene einzugehen.
Foto: Pascoe

Für die Studie befragte Rheingold 80 Personen in jeweils zweistündigen Interviews: 40 Patienten mit depressiven Verstimmungen, 22 Ärzte, zehn Apotheker und acht PTAs. Von den befragten Patienten verwendeten 30 apothekenpflichtige Naturarzneimittel. Die Patienten berichteten, den gesellschaftlichen, familiären und beruflichen Anforderungen und Ansprüchen nicht mehr gewachsen zu sein. Dabei wird oft der Mantel des Schweigens über die Erkrankung gelegt – Diplompsychologe Stephan Grünewald, einer der Studienautoren, sprach in diesem Zusammenhang von einer „Scheinoffenlegung“: Die Depression werde zwar immer häufiger als solche benannt, aber zugleich über die wirklichen Umstände hartnäckig geschwiegen. Durch die bloße Benennung, mahnt Grünewald, werde man der inneren Logik der seelischen Erkrankung allerdings nicht gerecht.

Schwierige Situation für Ärzte und Apotheker

„Ärzte und Apotheker tun sich unglaublich schwer mit depressiven Patienten“, berichtete die zweite Studienautorin, Diplompsychologin Birgit ­Langebartels. Meist trauen sich Kunden nicht, über ihre Depression zu sprechen und berichten stattdessen von „innerer Unruhe“ oder anderen körperlichen Symptomen. Apotheker stehen dann vor der Schwierigkeit, die Beschwerden richtig zu dechiffieren und zu interpretieren. Öffnen sich Kunden, müssen Apotheker therapeutische Hilfe leisten – was viel Zeit und Empathie bedarf. Einerseits sehen Apotheker hier eine Möglichkeit, eine vertrauensvolle, beratende Position einzunehmen, andererseits fühlen sich einige auch unwohl und teilweise überfordert. Die Gespräche mit beiden Berufsgruppen zeigten, dass die Heilberufler sich grundsätzlich mehr Know-how für den Umgang mit depressiv Erkrankten an die Hand wünschen. Die Studienautoren verweisen daher unter anderem auf die Möglichkeit von Fortbildungsveranstaltungen zu Depression.

Naturmedizin kann helfen

Der Naturmedizin-Hersteller Pascoe bietet solche Schulungen an. Annette D. Pascoe, Geschäftsführerin von Pascoe Naturmedizin, hält dabei insbesondere eine ganzheitliche Betrachtung der Betroffenen für wichtig. Diesen Ansatz verfolge auch die Naturmedizin. Altbewährte Heilpflanzen könnten eine große Hilfe sein, speziell um zu Beginn einer Depression Symptome zu lindern und einer Ausweitung der Erkrankung vorzubeugen. Gerade weil pflanzliche Arzneimittel freiverkäuflich seien, sollten Apotheker die „Kraft der Naturmedizin“ nutzen und depressiv Erkrankte – die häufig mit Symptomen wie Gedanken- und Schlaflosigkeit sowie Gereiztheit in die Apotheke kämen – entsprechend beraten, so Annette D. Pascoe. So habe etwa Neurapas® balance, ein pflanzliches Arzneimittel bei depressiver Verstimmung mit nervöser Unruhe, das alle drei genannten Wirkstoffe beinhaltet, schon Millionen Menschen geholfen.

Quelle: Pressekonferenz „rheingold-Studie zu Depressionen“, 21.01.2015, Berlin

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