... auch DAZ noch

Zahl der Woche: 42 Prozent sind „nicht voll im Bild“

ral | Für viele Erkrankungen gilt, dass das persönliche Risiko, daran zu erkranken auch davon abhängt, ob jemand aus der Familie bereits davon betroffen ist bzw. war. Doch das Bewusstsein hierfür ist in Deutschland offenbar noch nicht sehr verbreitet. Einer aktuellen Studie zufolge, die im Auftrag der IKK classic durchgeführt wurde, wissen 42 Prozent der Deutschen nichts über mögliche familiäre Vorerkrankungen.

68 Prozent der Befragten konnten keine umfassende Auskunft über familiäre Vorerkrankungen geben. Besonders Männer scheinen sich wenig dafür zu interessieren, an welchen Krankheiten ihre Eltern, Großeltern oder weitere Verwandte wie Tanten und Onkel leiden bzw. gelitten haben. In der Studie gab jeder zweite an, keine Angaben zu familiären Vorerkrankungen machen zu können.

Sollten sie derartige Informationen benötigen, würden sich die meisten Befragten an ihre Mutter wenden. Vier von zehn Befragten (41%), die über ihre familiären Vorerkrankungen „nicht voll im Bild sind“, gaben dies an. Vom Vater oder den Geschwistern erhoffen sich dagegen wenige Hilfe in dieser Frage. Nur sieben Prozent der Studienteilnehmer glaubten, dass auch sie dazu Auskunft geben könnten.

„Über familiäre Vorerkrankungen sollte sich jeder informieren, um nötige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und seinen Lebensstil gegebenenfalls daran anzupassen“, kommentiert Michael Förstermann, Pressesprecher der IKK classic, die Studienergebnisse. Am besten sei es, „keine Zeit zu verlieren“ und alle Personen zu befragen, die darüber Bescheid wissen könnten. 

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