Zertifizierte Fortbildung

Lernen und Punkten: „Depressionen mit SSRI behandeln“

Die Deutsche Apotheker Zeitung bietet ihren Abonnenten die Möglichkeit, durch das Selbststudium ausgewählter Beiträge und eine anschließende Lernerfolgskontrolle Punkte für die freiwillige zerti­fizierte Fortbildung zu erwerben. Dieses Verfahren ist durch die Bundesapothekerkammer anerkannt (Veranstaltungs-Nr. BAK 2014/413). Pro erfolgreich beantwortetem Fragebogen erhalten Sie einen Punkt in der Kategorie 7 Telelernen/Fernstudium mit Erfolgskontrolle. Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme ist nur online über das Internet möglich.

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Bitte beantworten Sie die nachfolgenden zehn Fragen, pro Frage ist nur eine Antwort richtig. Übertragen Sie die Antworten in den Online-Fragebogen. Sie finden den Fragebogen unter www.deutsche-apotheker-zeitung.de. Klicken Sie rechts auf der Startseite den Button „Lernen + Punkten“ an und melden Sie sich zu unserer zertifizierten Fortbildung an. Nach erfolgreicher Anmeldung (nur einmal nötig) gelangen Sie zum aktuellen Fragebogen. Wenn Sie mindestens sieben der zehn Fragen richtig beantwortet haben, erhalten Sie nach Ablauf der Laufzeit (vier Wochen) eine E-Mail mit dem Zertifikat. Den Fragebogen zum Thema „Depressionen mit SSRI behandeln“ können Sie bis spätestens 1. Dezember 2015 elektronisch absenden.

Frage 1: Von welcher stickstoff­haltigen Verbindung leitet sich ­Serotonin ab?

A Melatonin

B Serin

C Tryptamin

Frage 2: Wirkt Serotonin nur im Nervensystem?

A Ja, nur im zentralen Nervensystem.

B Nein, z. B. auch in den Knochen und in Thrombozyten.

C Nein, auch in der Nebennieren­rinde.

Frage 3: Welche Aussage über den Serotonintransporter SERT ist ­richtig?

A Er transportiert Serotonin durch die Blut-Hirn-Schranke.

B Er transportiert Serotonin in die Nervenzelle hinein.

C Er transportiert Serotonin aus der Nervenzelle heraus.

Frage 4: Wie gelangt Serotonin in das Gehirn?

A Es wird dort synthetisiert.

B Es tritt aus dem Blut über die ­Blut-Hirn-Schranke ein.

C Es steigt aus dem mittleren ­Rückenmark auf.

Frage 5: Ein pharmakologisch ­aktiver SSRI-Metabolit mit besonders langer Eliminationshalbwertszeit ist …

A Descitalopram.

B Hydroxysertralin.

C Norfluoxetin.

Frage 6: Welche Aussage über die Medikation von schwangeren oder stillenden Frauen mit Fluoxetin ist falsch? Fluoxetin …

A kann spezifische Missbildungen verursachen.

B kann in die Muttermilch ­gelangen.

C ist vorteilhaft wegen seiner relativ kurzen Halbwertszeit.

Frage 7: Wie verläuft eine typische SSRI-Therapie?

A einschleichender Beginn, Standarddosis, ausschleichendes Ende

B hohe Initialdosis, Standarddosis, ausschleichendes Ende

C Intervalltherapie: drei Wochen ­Medikation, eine Woche Pause

Frage 8: Wie kann ein Serotoninsyndrom entstehen?

A durch mangelnde Compliance bei der SSRI-Therapie

B durch die Kombination von SSRI mit Serotoninagonisten

C durch das abrupte Absetzen einer SSRI-Therapie

Frage 9: Ein erhöhtes Auftreten von Selbstmordversuchen nach Beginn einer SSRI-Therapie …

A wurde häufig vermutet, aber nie eindeutig belegt.

B wurde bei einer zu hohen Initial­dosis dokumentiert.

C wurde bei Senioren in Pflege­heimen beobachtet.

Frage 10: Welche Aussage zur langfristigen Anwendung von SSRI ist falsch?

A Sie kann ebenso notwendig sein wie eine lebenslange Insulin­therapie.

B Sie kann Persönlichkeitsstörungen verursachen.

C Sie kann zur Arzneimittel­abhängigkeit führen.


Auflösung

Die richtigen Antworten auf die Fragen zum Thema „Pharmakotherapie der rheumatoiden Arthritis“ in der DAZ 2015, Nr. 40 lauten: 1C, 2A, 3B, 4A, 5B, 6C, 7B, 8C, 9A, 10B