... auch DAZ noch

Zahl der Woche: 76 Tage lang wird geküsst

ral | Küssen macht glücklich und ist gesund. Darauf hat Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“ unlängst in einem Beitrag hingewiesen. Da ist es doch gut zu hören, dass der Mensch im Durchschnitt 76 Tage seines Lebens mit Küssen verbringt.

Küssen ist aus vielerlei Hinsicht begrüßenswert. Es bewirkt die Freisetzung von Endorphinen und kann darüber das Schmerzempfinden senken und auch Stress abbauen. Die Körpertemperatur und der Blutdruck steigen und durch das ebenfalls freigesetzte „Kuschelhormon“ Oxytocin wird das Gefühl von Befriedigung vermittelt. Auch für die Figur ist Küssen gut: Zwischen 38 und 60 Muskeln sind beim Küssen aktiv und wer etwa zwei Minuten lang küsst, verbraucht dabei immerhin ca. 15 Kalorien. Weiterhin kann das Immunsystem vom Küssen profitieren. Mikrobiologen haben nachgewiesen, dass während eines Kusses von mindestens zehn Sekunden Länge etwa 80 Millionen Keime ausgetauscht werden. Das klingt zwar nicht gerade lecker, kann aber dazu führen, dass das Immunsystem aktiviert und die Abwehrkräfte langfristig betrachtet gestärkt werden. So können „Viel-Küsser“ z. B. resistenter gegen Erkältungserkrankungen werden, macht die „Apotheken Umschau“ deutlich.

Eine Erklärung bietet die Zeitschrift auch dafür, warum der Mensch küsst: Als er noch auf vier Beinen ging, gehörte das Beschnüffeln und Belecken des Hinterteils zur sexuellen Kontaktaufnahme. Dadurch, dass der Mensch sich aufgerichtet hat, sei das Beschnüffeln und Belecken so­zusagen nach oben gewandert. Ein Glück also, dass wir uns so weit ­entwickelt haben ... 

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